Wiener ÖVP: PISA und Konsequenzen für den Bildungsstandort Wien

Wien (OTS) - Der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei LAbg.
Prof. Walter Strobl präsentierte am Mittwoch in einem Pressegespräch den ÖVP-PISA-Maßnahmenkatalog für Wien. Wichtig seien eine vorzeitige Schuleinschreibung, bereits im Oktober, statt wie bisher im Februar, sowie verpflichtende Deutschkurse. In diesem Zusammenhang verlangte er, das letzte Kindergartenjahr für alle Kinder gratis anzubieten. Der Übertritt von der Volksschule in die AHS solle objektiver werden, eine bessere Eltern- und Schülerberatung sei notwendig. Strobl verwies darauf, dass die Drop-oute-Quote zwischen 50 und 53 Prozent aller Schüler, die in eine Erste Klasse der AHS eintreten, betrage.

Die Wiener ÖVP ist gegen eine Gesamtschule. Es gebe keinen Beweis dafür, dass diese Schulform die bessere sei, meinte Strobl, gab allerdings zu, dass es das Problem der sozialen Unterschiede gäbe. Für die Ballungsraum Wien biete sich daher eine ganztägige Schule mit Wahlmöglichkeiten an. Für ihn sei die Kooperative Mittelschule ein Lösungsansatz.

Die ÖVP greife den Vorschlag von Wirtschaftskammerpräsident Leitl auf, die Kooperative Mittelschule zu einer Realschule bis zum 16. Lebensjahr mit "mittlerer Reife" zu entwickeln.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.:
4000/81 913, E-Mail: presse@oevp-wien.at, Internet:
http://www.oevp-wien.at/ . (Schluss) fk

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
kuc@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0015