Schwarzböck zu Bauerndemonstrationen in Ungarn: Verantwortung hat gesiegt

Österreichs Bauernvertretung begrüßt Kompromiss zwischen Regierung und Bauern

Wien (AIZ) - Die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs begrüßt die Einigung zwischen der ungarischen Regierung und den demonstrierenden Bauern, die zwei Wochen lang mit Traktoraufmärschen für Soforthilfen und pünktliche Auszahlung von EU-Fördergeldern demonstriert hatten. "Wir freuen uns, dass ein vernünftiger Kompromiss möglich wurde und die Vertreter der demonstrierenden Bauernvertretung zusammen mit Agrarminister Imre Nemeth am vergangenen Wochenende im Budapester Parlament schließlich eine Vereinbarung über Agrar-Förderungen unterzeichnet haben", stellte heute Präsident Rudolf Schwarzböck zur aktuellen Situation seiner Berufskollegen in Ungarn fest.

"Es ist positiv, dass sich die verantwortlichen Kräfte durchsetzen konnten und gleichzeitig den ungarischen Bauern zu ihrem Recht verholfen sowie ihre zentralen Forderungen nach Soforthilfen und Auszahlung der EU-Fördergelder erfüllt wurden", hielt Scharzböck fest.

Nach Unterzeichnung der Vereinbarung über die Auszahlung der Agrar-Förderungen hat der Leiter des Bauernverbandes, Istvan Magosz, den Abzug der rund 1.000 Traktoren binnen 36 Stunden aus Budapest versichert. "Die Vertreter der demonstrierenden Bauern haben bei ihren Konsultationen bei Ungarns Agrarminister eine für alle Seiten vernünftige Lösung erarbeitet, die für eine weitere positive Entwicklung der bäuerlichen Landwirtschaft in Ungarn von großem Interesse ist", betonte Schwarzböck.
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