Funktionale Schutzwälder erfordern angepasste Wildbestände

LR Schwärzler: Mindestabschuss an Rotwild im Jagdjahr 2005/2006 festgelegt

Bregenz (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat die Mindestabschusszahlen an Rotwild für das Jagdjahr 2005/2006 festgelegt. Die Abschussquote erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent von 2.237 auf 2.286 Stück Rotwild und ist Grundlage für einen funktionalen Schutz- und Bannwald, teilt Landesrat Erich Schwärzler mit: "Unsere Wälder in den Bergregionen, die notwendig für die Sicherheit der Siedlungen im Berggebiet und ihrer Bewohner sind, verlangen nach wirksamen Maßnahmen, um für unseren Lebensraum günstige Voraussetzungen zu schaffen".

Dank des großen Einsatzes der Jagdverantwortlichen wurden die letztjährigen Mindestabschusszahlen von 2.237 Stück Rotwild landesweit zu 97 Prozent erfüllt. Die im Jänner 2005 an den Fütterungen durchgeführten Wildbestandserhebungen erbrachten ein Ergebnis von insgesamt 3.870 Stück Rotwild. Der tatsächliche Wildbestand ist mit größter Wahrscheinlichkeit höher, da nicht alles Wild erhoben werden kann.

"Nur unter der Voraussetzung von angepassten Wildbeständen ist die notwendige natürliche Verjüngung unserer sensiblen Schutzwälder möglich. Die Evaluierung des Jagdgesetzes zeigt deutlich auf, dass für eine erfolgreiche Wild- und Waldbewirtschaftung die intensive Zusammenarbeit von Forst-, Jagd-, Grundbesitzer- und Tourismusseite ein Gebot der Stunde ist", so Landesrat Erich Schwärzler.

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