Budget 2006 - Hlavac enttäuscht über Prokop: "Zu wenig Geld für Opfer familiärer Gewalt"

Wien (SK) "Innenministerin Prokop zeigt genau so wenig Verständnis für Opfer familiärer Gewalt wie ihr Vorgänger Strasser", zeigte sich SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Hlavac Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst enttäuscht über die heute im Budgetausschuss diskutierten Zahlen zum Budget 2006. Konkret seien die Mittel für Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie für das Jahr 2006 "auf einem viel zu niedrigen Niveau". Hlavac: "Das Recht, gewalttätige Familienmitglieder weg zu weisen, steht und fällt mit seinen Begleitmaßnahmen. Werden zu wenig Budgetmittel zur Verfügung gestellt, müssen wie im Vorjahr Bürgerinnen zurückgewiesen werden, die sich an die Interventionsstellen gewandt haben." ****

Es sei sehr positiv, dass sich immer mehr Frauen an die Interventionsstellen wenden "und sich trauen, sich gegen familiäre Gewalt zu wehren", so die SPÖ-Abgeordnete. Die Polizei in Wien etwa arbeite gut und sei entsprechend sensibilisiert. "Das hilft aber nichts, wenn die Interventionsstellen selbst finanziell ausgehungert werden und nicht allen Frauen helfen können. Prokop sollte sich dieser Problematik bewusst werden", erklärte Hlavac abschließend. (Schluss) se/mp

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