Wirtschaft deponiert bei e|Gov Days 05, was E-Government können soll

Pollirer: "Werkzeug für Zugang der Wirtschaft zu Verwaltungsdienstleistungen, Investitionen der öffentlichen Verwaltung sind Wachstumsmotor für die IKT-Branche"

Wien (PWK191) - Premiere: Erstmals nahm die "Plattform
Wirtschaft", ein partnerschaftliches und informelles Forum für Verwaltung und Wirtschaft zur Stärkung von E-Government, an den e|Gov Days teil. An einem von der Plattform gestalteten Informationsnachmittag wurde der Themenkomplex E-Government in Vorträgen und Diskussionen wie etwa "Wirtschaftserfordernisse beim E-Government" oder "E-Government als Enabler für sicheres E-Business" aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. "E-Government ist das Werkzeug für den Zugang der Wirtschaft zu Verwaltungsdienstleistungen. Die Investitionen der öffentlichen Verwaltung sind Wachstumsmotor für die IKT-Branche", umriss Hans-Jügen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Österreich, die - stetig wachsende - Bedeutung des elektronischen Kontakts von Bürgern und Unternehmern zu Behörden.

"Die Stärke der ‚Plattform Wirtschaft’ ist es, Forum und Ideengeber in Sachen E-Government zu sein", so Gerhard Laga vom E-Center der Wirtschaftskammer Österreich und Organisator der Plattform. "Die ‚Plattform Wirtschaft’ orientiert sich am Gesamtnutzen von E-Government-Anwendungen für die österreichische Wirtschaft. In überschaubarem Rahmen werden E-Government-Themen diskutiert. Ein großes Anliegen ist es, vorhandene und neue Ideen auf Ihre ökonomische Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, um damit Verwaltungsabläufe effizienter gestalten zu können."

Laga zu den Themen und Anliegen für die sich die "Plattform Wirtschaft" einsetzt:
* "Einsparungspotential der E-Government Anwendungen nutzen!" Bisherige E-Government Anwendungen haben Doppelgleisigkeiten in den "paper-based" Verwaltungsabläufen sichtbar gemacht. Ziel muss es nach Ansicht der Wirtschaft jetzt sein, diese Doppelgleisigkeiten zu vereinheitlichen und nicht auch im Bereich E-Government abzubilden. * Rechtzeitige und systematische Einbindung der betroffenen Wirtschaft
* "Für die faire Verteilung von Kosten und Nutzen": Es ist sicherzustellen, dass den Investitionen der Unternehmen bei der Umstellung auf die elektronische Abwicklung klar darstellbare und realisierbare Vorteile gegenüberstehen. Wo Vorteile überwiegend in der Verwaltung lägen, müssten Anreize für private Investitionen bei Unternehmen geschaffen werden. Ziel der E-Government-Bemühungen müsse eine effizientere Verwaltung mit höherer Servicequalität - und nicht die Verlagerung der Kosten von der öffentlichen Hand in die Betriebe - sein.
* Priorisierung von Anwendungen der digitalen Verwaltung für die Wirtschaft: Dadurch lassen sich die Systemkosten der Verwaltung senken, Servicequalität sowie die Dauer von Verfahren und die Rechtssicherheit können weiter verbessert werden.

Die e|Gov Days werden heuer bereits zum vierten Mal vom Forum e|Government der Oestrreichischen Computer Gesellschaft (OCG) veranstaltet und gehen heute, Mittwoch, zu Ende. Im Anschluss an die e|Gov Days in Wien finden auch heuer wieder die Eastern European e|Gov Days statt, und zwar am 17. und 18. März in Budapest. Detailinformationen sind hier zu finden: http://www.ocg.at/egov/ (JR)

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