Hermesvilla lädt ab 22. März wieder zum Besuch ein

Abschluss Der Restaurierung, Verbesserungen für die Besucher

Wien (OTS) - Ab 22. März, dem Dienstag der Karwoche lädt die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten das Publikum zum Besuch ein. Damit können nach längerer Schließung die historischen Schauräume im 1. Stock noch vor Ostern besucht werden. Im Laufe des Winters wurden in der Hermesvilla Restaurierungen von Fresken, aber auch Verbesserungen für das Publikum, wie die Erneuerung der Sanitäranlagen vorgenommen. Als nächste große Ausstellung zeigt die Hermesvilla ab 21. April "Tiere in der Großstadt".****

Restaurierung

Restauriert wurden die exquisiten Fresken im sogenannten "Turnzimmer" der Kaiserin. Die zum Teil abgeblätterten Wandmalereien wurden gefestigt, Fehlstellen wurden auf Grund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse retuschiert. Anschließend wurden alle Oberflächen gereinigt. Auch die von Ernst Matsch sowie Ernst und Gustav Klimt stammenden Deckengemälde im "Elisabethsalon" wurden analysiert. Festgestellte Haftungsverluste der originalen Malerei wurden durch Festigungsmaßnahmen beseitigt.

Mehr Service für das Publikum

Erneuert und erweitert wurden die Sanitäranlagen, deren Zustand seit vielen Jahren immer wieder Anlass für negative Publikumsreaktionen war. Für die Sonderausstellungsräume gibt es ab sofort eine neue und den heutigen Standards entsprechende Museumsbeleuchtung. Auch ein neues Leitsystem wurde für das Innere der Hermesvilla entwickelt: Damit soll die Orientierung für das Publikum erleichtert werden. Bekanntlich bietet das Wien Museum in der Hermesvilla, einem der ungewöhnlichsten Ausstellungshäuser Wiens, bis zu drei verschiedene Ausstellungsangebote.

Die nächste große Ausstellung: "Tiere in der Großstadt"

Die neue Sonderausstellung in der Hermesvilla ist vom 21. April bis November 2005 zu sehen. Unter dem Titel "Tiere in der Großstadt" befasst sie sich mit den vielfältigen und oft spannungsgeladenen Beziehungen zwischen Menschen und Tieren im urbanen Umfeld. Erinnert wird an fast vergessene historische Phänomene, etwa die große Bedeutung von Nutztieren, die auch am Donauufer geweidet haben, aber auch an die Bedeutung von Tieren im Straßenplan - zu sehen sind u.a. historische Hauszeichen - oder an das "Hetztheater", in dem vor rund 200 Jahren Tiere zum Gaudium des Publikums aufeinander gejagt wurden. Auch aktuelle Themen werden angesprochen, etwa der in Wien erbitterte und mit großer Emotion geführte Kampf um die "Hundstrümmerl" im dicht verbauten Stadtraum und in den Grünanlagen oder die Rückkehr der Wildtiere, die mit den veränderten Lebensbedingungen in der Stadt zusammenhängt. Ebenso zu sehen sind Tierporträts aus dem 19.Jahrhundert, (un)heimliche Mitbewohner wie Ratten oder Milben, Tierteile als Mode-Asseccoires oder zeitgenössische Kunstbeiträge. Mit der Ausstellung will das Wienmuseum auf den großen Erfolg der Schau "Magische Orte" anschließen, die im Jahr 2003 40.000 Besucher in die Hermesvilla lockte.

o Ausstellungsort: Wien Museum Hermesvilla A-1130 Wien Lainzer Tiergarten Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Ab 1. Oktober: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr Eintritt: 4 Euro, ermäßigter Eintritt: 2 Euro Besucherinformation: Tel.: 505 87 47 / 0 http://www.wienmuseum.at e-mail: office@wienmuseum.at

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