- 16.03.2005, 10:00:51
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Hermesvilla lädt ab 22. März wieder zum Besuch ein
Abschluss Der Restaurierung, Verbesserungen für die Besucher
Wien (OTS) - Ab 22. März, dem Dienstag der Karwoche lädt die
Hermesvilla im Lainzer Tiergarten das Publikum zum Besuch ein. Damit
können nach längerer Schließung die historischen Schauräume im 1.
Stock noch vor Ostern besucht werden. Im Laufe des Winters wurden in
der Hermesvilla Restaurierungen von Fresken, aber auch Verbesserungen
für das Publikum, wie die Erneuerung der Sanitäranlagen vorgenommen.
Als nächste große Ausstellung zeigt die Hermesvilla ab 21. April
"Tiere in der Großstadt".****
Restaurierung
Restauriert wurden die exquisiten Fresken im sogenannten
"Turnzimmer" der Kaiserin. Die zum Teil abgeblätterten Wandmalereien
wurden gefestigt, Fehlstellen wurden auf Grund neuester
wissenschaftlicher Erkenntnisse retuschiert. Anschließend wurden alle
Oberflächen gereinigt. Auch die von Ernst Matsch sowie Ernst und
Gustav Klimt stammenden Deckengemälde im "Elisabethsalon" wurden
analysiert. Festgestellte Haftungsverluste der originalen Malerei
wurden durch Festigungsmaßnahmen beseitigt.
Mehr Service für das Publikum
Erneuert und erweitert wurden die Sanitäranlagen, deren Zustand
seit vielen Jahren immer wieder Anlass für negative
Publikumsreaktionen war. Für die Sonderausstellungsräume gibt es ab
sofort eine neue und den heutigen Standards entsprechende
Museumsbeleuchtung. Auch ein neues Leitsystem wurde für das Innere
der Hermesvilla entwickelt: Damit soll die Orientierung für das
Publikum erleichtert werden. Bekanntlich bietet das Wien Museum in
der Hermesvilla, einem der ungewöhnlichsten Ausstellungshäuser Wiens,
bis zu drei verschiedene Ausstellungsangebote.
Die nächste große Ausstellung: "Tiere in der Großstadt"
Die neue Sonderausstellung in der Hermesvilla ist vom 21. April
bis November 2005 zu sehen. Unter dem Titel "Tiere in der Großstadt"
befasst sie sich mit den vielfältigen und oft spannungsgeladenen
Beziehungen zwischen Menschen und Tieren im urbanen Umfeld. Erinnert
wird an fast vergessene historische Phänomene, etwa die große
Bedeutung von Nutztieren, die auch am Donauufer geweidet haben, aber
auch an die Bedeutung von Tieren im Straßenplan - zu sehen sind u.a.
historische Hauszeichen - oder an das "Hetztheater", in dem vor rund
200 Jahren Tiere zum Gaudium des Publikums aufeinander gejagt wurden.
Auch aktuelle Themen werden angesprochen, etwa der in Wien erbitterte
und mit großer Emotion geführte Kampf um die "Hundstrümmerl" im dicht
verbauten Stadtraum und in den Grünanlagen oder die Rückkehr der
Wildtiere, die mit den veränderten Lebensbedingungen in der Stadt
zusammenhängt. Ebenso zu sehen sind Tierporträts aus dem
19.Jahrhundert, (un)heimliche Mitbewohner wie Ratten oder Milben,
Tierteile als Mode-Asseccoires oder zeitgenössische Kunstbeiträge.
Mit der Ausstellung will das Wienmuseum auf den großen Erfolg der
Schau "Magische Orte" anschließen, die im Jahr 2003 40.000 Besucher
in die Hermesvilla lockte.
o Ausstellungsort: Wien Museum Hermesvilla A-1130 Wien Lainzer Tiergarten Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Ab 1. Oktober: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr Eintritt: 4 Euro, ermäßigter Eintritt: 2 Euro Besucherinformation: Tel.: 505 87 47 / 0 http://www.wienmuseum.at e-mail: office@wienmuseum.at
(Schluss) gab
OTS0076 2005-03-16/10:00
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