Erfolg des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft: über 300 Projekte aus Design, Multimedia und Musik

51 Projekte mit rund 11 Mio. EUR Projektvolumen in Phase II des ersten Calls

Wien (OTS) - Vergangenen Freitag, den 11. März, endete die erste Phase der ersten Fördermittelausschreibung (Call) des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft mit der Jurysitzung. Insgesamt wurden 315 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 65 Mio. zur möglichen Förderung eingereicht. 40% der Einreichungen waren dem Bereich Multimedia, 35% dem Bereich Design und 26% dem Bereich Musik zu zuordnen. Die durchschnittlichen Projektkosten lagen zwischen EUR 170.000 und EUR 220.000, die durchschnittlich beantragten Fördersummen bei rund EUR 80.000. Diese hervorragenden Ergebnisse sind für Sonja Hammerschmid, Leiterin des Bereichs Technologie und Innovation in der austria wirtschaftsservice und Geschäftsführerin des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft ein Beweis für die Kraft der Innovation im Bereich der kreativen Industrien: "Die hohe Zahl an Einreichungen bestätigt, dass die kreativen Wirtschaftszweige für Österreich ein gewaltiges Potenzial darstellen. Die EUR 65 Mio. Gesamtinvestitionsvolumen der eingereichten Projekte unterstreichen die volkswirtschaftliche Bedeutung. Damit kommt den kreativen Wirtschaftsbereichen eine ebenso große Wichtigkeit zu, wie zum Beispiel der Bio- oder der Nanotechnologie."

Hohe Qualität in allen Bereichen

Dem Prinzip des Calls folgend hatte eine nationale Expertenjury aus den eingereichten Projekten die jeweils besten Anträge auszuwählen. Insgesamt wurden 51 Projekte mit einem Gesamtprojektvolumen von EUR 11 Mio. eingeladen, an der zweiten Phase der Ausschreibung (Verfeinerung des Geschäftsplans) teilzunehmen. Auf Grund der hohen Qualität und des hohen Innovationsgrades aller eingereichten Projekte fiel der Jury die Entscheidung keineswegs leicht. Im Bereich Multimedia wurden 22 Projekte für die zweite Phase zugelassen. Der Schwerpunkt lag hier in den Bereichen Virtual Reality, intelligente Datenräume und Community Tools. Die Fachjury für Multimedia attestiert den ausgewählten Projekten internationale Wettbewerbsfähigkeit.Aus dem Schwerpunktfeld musikbezogener Produkte und Dienstleistungen wurden von der Jury 12 von 83 eingereichten Projekten für die zweite Phase empfohlen.

Besonders auffällig war in diesem Bereich die hohe Zahl an innovativen Kleinstunternehmen, die sich an der Ausschreibung beteiligten. Die Projektschwerpunkte reichen von Musikvertrieb über Instrumentenbau bis hin zu neuartigen Softwarelösungen. Im Bereich Design - einem in Österreich klassischen Stärkefeld - konnten sich 17 von 109 Projekten für die zweite Phase der Ausschreibung qualifizieren. Die durchschnittlichen Projektkosten lagen hier mit rund 293.000 EUR am höchsten im Vergleich zu den anderen thematischen Feldern. Dass unter den eingereichten 51 Projekten rund 20% neu gegründete oder in Gründung befindliche Unternehmen zu finden sind, freut Christian Atzmüller, Geschäftsführer der ARGE creativwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich und Co-Geschäftsführer des iP ImpulsProgramm besonders: "Die Wirtschaftskammer Österreich verfolgt das Ziel, die Potenziale der Kreativwirtschaft für die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich zu nutzen. Durch die Gründung von neuen, jungen und kreativen Unternehmen wird dieses Ziel optimal umgesetzt und es entstehen langfristig neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze."

Am 17. Juni wählt eine internationale Jury aus den zur Phase II eingereichten Projekten die besten Geschäftsideen aus und empfiehlt diese zur Förderung. Bis dahin können die zugelassenen Teilnehmer ihre Einreichung weiter verbessern und im Rahmen eines kostenlosen Businessplan-Workshops der austria wirtschaftsservice ihre Geschäftspläne finalisieren. Am 29. Juni werden die besten Projektideen im Rahmen einer großen Abschlussgala der Öffentlichkeit vorgestellt.

gezielte Förderung für maximalen Effekt

Dass diese Projektideen nicht nur national zu den Besten zählen werden, sondern sich auch durch internationale Konkurrenzfähigkeit auszeichnen, ist Carina Felzmann, Abgeordnete zum Nationalrat und Sprecherin der ARGE creativwirtschaft austria der Wirtschaftskammer jetzt schon überzeugt: "Die in der Vergangenheit etwas vernachlässigten kreativen Wirtschaftszweige stellen in Österreich schon jetzt einen wichtigen Wettbewerbsfaktor im internationalen Standortwettbewerb dar. Die gezielte Förderung dieses Sektors und der nachhaltige Aufbau dieses wichtigen Zweiges ist im Sinne einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik absolut unabdingbar. Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung, die austria wirtschaftsservice und die Wirtschaftskammer Österreich bündeln im Rahmen des iP ImpulsProgramms creativwirtschaft ihre Kräfte, um den Bereich Creative Industries gezielt mit maximalem Effekt zu fördern" erläutert Carina Felzmann die Hintergründe des Programms.

Der nächste Call des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft soll im Herbst 2005 ausgeschrieben werden. Das Thema des Calls wird sich laut den Geschäftsführern aus der begleitenden Evaluierung des ersten Calls ableiten lassen und erneut kreative Unternehmen mit hohem Potenzial ansprechen. Informationen zum zweiten Call finden sich ab September unter www.impulsprogramm.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Sabine Pümpel
ip ImpulsProgramm creativwirtschaft

tel.:01 / 5242060
email: puempel@impulsprogramm.at
web: www.impulsprogramm.at

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