- 16.03.2005, 10:00:00
- /
- OTS0072 OTW0072
Erfolg des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft: über 300 Projekte aus Design, Multimedia und Musik
51 Projekte mit rund 11 Mio. EUR Projektvolumen in Phase II des ersten Calls
Wien (OTS) - Vergangenen Freitag, den 11. März, endete die erste
Phase der ersten Fördermittelausschreibung (Call) des iP
ImpulsProgramm creativwirtschaft mit der Jurysitzung. Insgesamt
wurden 315 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 65 Mio. zur
möglichen Förderung eingereicht. 40% der Einreichungen waren dem
Bereich Multimedia, 35% dem Bereich Design und 26% dem Bereich Musik
zu zuordnen. Die durchschnittlichen Projektkosten lagen zwischen EUR
170.000 und EUR 220.000, die durchschnittlich beantragten
Fördersummen bei rund EUR 80.000. Diese hervorragenden Ergebnisse
sind für Sonja Hammerschmid, Leiterin des Bereichs Technologie und
Innovation in der austria wirtschaftsservice und Geschäftsführerin
des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft ein Beweis für die Kraft der
Innovation im Bereich der kreativen Industrien: "Die hohe Zahl an
Einreichungen bestätigt, dass die kreativen Wirtschaftszweige für
Österreich ein gewaltiges Potenzial darstellen. Die EUR 65 Mio.
Gesamtinvestitionsvolumen der eingereichten Projekte unterstreichen
die volkswirtschaftliche Bedeutung. Damit kommt den kreativen
Wirtschaftsbereichen eine ebenso große Wichtigkeit zu, wie zum
Beispiel der Bio- oder der Nanotechnologie."
Hohe Qualität in allen Bereichen
Dem Prinzip des Calls folgend hatte eine nationale Expertenjury
aus den eingereichten Projekten die jeweils besten Anträge
auszuwählen. Insgesamt wurden 51 Projekte mit einem
Gesamtprojektvolumen von EUR 11 Mio. eingeladen, an der zweiten Phase
der Ausschreibung (Verfeinerung des Geschäftsplans) teilzunehmen. Auf
Grund der hohen Qualität und des hohen Innovationsgrades aller
eingereichten Projekte fiel der Jury die Entscheidung keineswegs
leicht. Im Bereich Multimedia wurden 22 Projekte für die zweite Phase
zugelassen. Der Schwerpunkt lag hier in den Bereichen Virtual
Reality, intelligente Datenräume und Community Tools. Die Fachjury
für Multimedia attestiert den ausgewählten Projekten internationale
Wettbewerbsfähigkeit.Aus dem Schwerpunktfeld musikbezogener Produkte
und Dienstleistungen wurden von der Jury 12 von 83 eingereichten
Projekten für die zweite Phase empfohlen.
Besonders auffällig war in diesem Bereich die hohe Zahl an
innovativen Kleinstunternehmen, die sich an der Ausschreibung
beteiligten. Die Projektschwerpunkte reichen von Musikvertrieb über
Instrumentenbau bis hin zu neuartigen Softwarelösungen. Im Bereich
Design - einem in Österreich klassischen Stärkefeld - konnten sich 17
von 109 Projekten für die zweite Phase der Ausschreibung
qualifizieren. Die durchschnittlichen Projektkosten lagen hier mit
rund 293.000 EUR am höchsten im Vergleich zu den anderen thematischen
Feldern. Dass unter den eingereichten 51 Projekten rund 20% neu
gegründete oder in Gründung befindliche Unternehmen zu finden sind,
freut Christian Atzmüller, Geschäftsführer der ARGE creativwirtschaft
der Wirtschaftskammer Österreich und Co-Geschäftsführer des iP
ImpulsProgramm besonders: "Die Wirtschaftskammer Österreich verfolgt
das Ziel, die Potenziale der Kreativwirtschaft für die nachhaltige
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes
Österreich zu nutzen. Durch die Gründung von neuen, jungen und
kreativen Unternehmen wird dieses Ziel optimal umgesetzt und es
entstehen langfristig neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze."
Am 17. Juni wählt eine internationale Jury aus den zur Phase II
eingereichten Projekten die besten Geschäftsideen aus und empfiehlt
diese zur Förderung. Bis dahin können die zugelassenen Teilnehmer
ihre Einreichung weiter verbessern und im Rahmen eines kostenlosen
Businessplan-Workshops der austria wirtschaftsservice ihre
Geschäftspläne finalisieren. Am 29. Juni werden die besten
Projektideen im Rahmen einer großen Abschlussgala der Öffentlichkeit
vorgestellt.
gezielte Förderung für maximalen Effekt
Dass diese Projektideen nicht nur national zu den Besten zählen
werden, sondern sich auch durch internationale Konkurrenzfähigkeit
auszeichnen, ist Carina Felzmann, Abgeordnete zum Nationalrat und
Sprecherin der ARGE creativwirtschaft austria der Wirtschaftskammer
jetzt schon überzeugt: "Die in der Vergangenheit etwas
vernachlässigten kreativen Wirtschaftszweige stellen in Österreich
schon jetzt einen wichtigen Wettbewerbsfaktor im internationalen
Standortwettbewerb dar. Die gezielte Förderung dieses Sektors und der
nachhaltige Aufbau dieses wichtigen Zweiges ist im Sinne einer
zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik absolut unabdingbar. Die
Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung, die
austria wirtschaftsservice und die Wirtschaftskammer Österreich
bündeln im Rahmen des iP ImpulsProgramms creativwirtschaft ihre
Kräfte, um den Bereich Creative Industries gezielt mit maximalem
Effekt zu fördern" erläutert Carina Felzmann die Hintergründe des
Programms.
Der nächste Call des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft soll im
Herbst 2005 ausgeschrieben werden. Das Thema des Calls wird sich laut
den Geschäftsführern aus der begleitenden Evaluierung des ersten
Calls ableiten lassen und erneut kreative Unternehmen mit hohem
Potenzial ansprechen. Informationen zum zweiten Call finden sich ab
September unter www.impulsprogramm.at.
OTS0072 2005-03-16/10:00
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AWS






