Lenkungsausschuss INTERREG IIIC Ost tagt ab 18. März in Wien

Gute Halbzeitbilanz für die EU-Programmverwaltung: Wiener Know-how auch in Zukunft gefragt

Wien (OTS) - Der international besetzte Lenkungsausschuss des EU-Programms tagt kommenden Donnerstag und Freitag bereits zum vierten Mal in Wien. Diesmal stehen Finanzentscheidungen zu den 135 im vierten und letzten Aufruf eingereichten Projekten an. Wien ist seit Frühjahr 2002 einer von vier EU-Standorten für die INTERREG IIIC Programmverwaltung. Das Programm fördert die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer im Europa der Regionen und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Wiener Management fand hohe internationale Anerkennung

"Aufgrund der knappen Finanzmittel und der hohen Nachfrage nach EU-Förderungen sehen wir den Diskussionen im Ausschuss mit Spannung entgegen" sagt Walther Stöckl von der Magistratsabteilung 27 für EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung der Stadt Wien, die das Programm als Verwaltungsbehörde leitet. Laut Stöckl habe das professionelle Wiener Management der Ausschreibungen und die vom Gemeinsamen Technischen Sekretariat INTERREG IIIC durchgeführten Bewertungen der eingereichten Anträge international hohe Anerkennung gefunden.

"Insgesamt können wir auf eine sehr erfolgreiche erste Halbzeit zurückblicken", so Stöckl. In über 30 Informationsveranstaltungen und Seminaren sowie Hunderten von Beratungsgesprächen mit Antragstellern der regionalen und lokalen Ebene habe das Wiener Sekretariat neue Maßstäbe in der Beratungsqualität der EU-Programmverwaltung gesetzt. Aufgrund dieser internationalen Anerkennung bleibe Wiens Kompetenz in der Regionalentwicklung auch in der kommenden EU Förderperiode 2007-2013 europaweit gefragt.

Neun EU-Länder von Wien aus betreut

Die EU-Kommission, die sich für eine Fortsetzung des INTERREG IIIC Programms ausspricht hat daher auch bereits wissen lassen, dass man auch in der Zukunft auf das Wiener Engagement und Know-how in der EU-Programmverwaltung setzen möchte. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Stadt Wien in Richtung Europäisches Kompetenzzentrum für Regional- und Stadtentwicklung.

Vom Wiener Standort aus werden derzeit neun EU-Länder betreut:
Tschechische Republik, Deutschland, Griechenland, Italien Ungarn, Österreich, Polen, Slowenien und Slowakei. Unterstützt wird sie dabei von einem Gemeinsamen Technischen Sekretariat (JTS) besetzt mit acht Mitarbeiter aus fünf EU-Mitgliedsstaaten.

Bisher werden schon 53 interregionale Kooperationsprojekte von Wien aus verwaltet. Nach der Sitzung des Lenkungsausschusses wird sich diese Zahl nochmals erhöhen. Insgesamt verwaltet das JTS gemeinsam mit der MA 27 Fördergelder in der Höhe von knapp 79 Millionen Euro. (Schluss) red/

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