Weninger: Drei der fünf gefährlichsten Autobahnstrecken befinden sich in Niederösterreich

Problemabschnitte müssen jetzt rasch beseitigt werden

St. Pölten, (SPI) - Akuten Handlungsbedarf ortet der SPNÖ Wirtschaftssprecher, LAbg. Hannes Weninger, im Bereich der Verkehrssicherheit auf dem hochrangigen Straßennetz in Niederösterreich. Laut dem Ergebnis einer Risiko-Analyse befinden sich von den fünf gefährlichsten Autobahnabschnitten Österreichs drei in Niederösterreich. "Auf gewissen Autobahnteilstücken kracht es ständig, diesen Eindruck haben viele von uns, nun liegt es sogar schwarz auf weiß vor", so KO LAbg. Weninger. "Die Problemabschnitte müssen jetzt entsprechend rasch beseitigt werden, um dem erhöhten Unfallrisiko auf diesen Strecken zur Sicherheit der Menschen in diesem Land den Kampf anzusagen", verlangt LAbg. Weninger auch ein rasches Eingreifen vom NÖ Landesverkehrsreferenten, LH Erwin Pröll, zur Entschärfung der Situation.****

In einer aktuell veröffentlichten Risiko-Analyse ist das rund 2.000 km lange Autobahnnetz in Österreich von Experten geprüft und bewertet worden.
Die kritisierten Strecken mit erhöhtem Unfallrisiko in Niederösterreich befinden sich auf der A 22 von Korneuburg bis Stockerau (6 km), auf der A 3 von Guntramsdorf bis Münchendorf (1 km) und auf der A 2 von Zöbern bis Aspang (1km ). Im Vergleich dazu findet man bei den sichersten Autobahnabschnitten keine Strecke auf niederösterreichischem Boden.

"Die Wirtschaft in der Ostregion stöhnt ebenso unter der derzeitigen Verkehrssituation wie sie tagtäglich für die Pendler zur Gefahr wird. Die an der Tagesordnung stehenden Staus, zum großen Teil ausgelöst durch Unfälle, kosten unserer Volkswirtschaft Millionen. Der Verkehr ist da, wird von Jahr zu Jahr mehr, und muss durch rasche Lösungen im Straßenbau und mit dem Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln schnellstens bewältigt werden. Niederösterreich hat nach der Ostöffnung 1989 bereits eineinhalb Jahrzehnte beim Straßenausbau verschlafen, wertvolle Zeit, die jetzt dringend nachgeholt werden muss", so LAbg. Weninger abschließend.
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