FCG: Bürgermeister Dr. Häupl verharmlost Probleme bei Gemeindebediensteten

Wien (OTS) - Beim heutigen Pressegespräch erhob die Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - LGr. Wien massive Vorwürfe gegen Bürgermeister Dr. Häupl und sein Führungsteam. Im Mittelpunkt der Kritik standen Probleme im Personalbereich, wie beispielsweise Mobbing, Umgang mit kranken MitarbeiterInnen, Personalmangel, Organisationsprobleme, Ausbildungsdefizite der Turnusärzte oder das schlechte Betriebsklima, das in vielen Dienststellen kaum Kritik zulässt.

Der Vorsitzende, Kurt Obermülner, kritisierte, dass neben guten Ansätzen und Initiativen der Verantwortlichen in Stadtregierung und Management, die konkrete Bearbeitung von Problemen unhaltbare Defizite aufweist. Wenn etwa Stadträtin Mag. Wehsely öffentlich gegen Psychoterror auftritt, in der Umsetzung im eigenen Bereich aber keine ausreichenden Mittel und organisatorischen Vorkehrungen zur Verfügung stellt, dann ist dies nur Show-Politik.

In weiterer Folge verwies Obermülner auf die Vorgänge rund um die Ereignisse im Geriatriezentrum Lainz, "die ebenfalls deutlich machten, dass Probleme ignoriert werden und für die Öffentlichkeit dann mit Personalrochaden, Vorzeigeprojekten und Ankündigungspolitik so getan wird, als wäre alles in Ordnung." Mit dieser Art der Politik droht Wien zu einem Potemkinschen Dorf zu werden, in dem die wahren Probleme durch Marketingschmäh´s zugedeckt werden.

Die FCG wird in den nächsten Tagen den Wiener Gemeindebediensteten ein neue Ausgabe ihrer Zeitung zusenden, in welcher zu den angesprochenen Problemen näher Stellung bezogen wird.

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Harald Knotzer
Organisationsreferent
Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten - LGr. Wien
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