Broukal: Universitätsbudget durchbricht Negativ-Schallmauer von 1,0 Prozent des BIP

Gehrer-Aussagen sind "blanker Zynismus"

Wien (SK) Als "blanken Zynismus" bezeichnete SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal die heutigen Aussagen von Bundesministerin Gehrer. "Wenn Gehrer meint, die Universitäten könnten mit einem 'gesicherten Globalbudget' in Europa konkurrenzfähiger werden, ist das ein Hohn - einzig die Verwaltung des Mangels ist weiterhin gesichert." Die Budgetzahlen des Wissenschaftsministeriums belegen, dass mit dem Budget 2006 ein Negativrekord bei der Dotierung des österreichischen Hochschulwesens erreicht wurde. Lediglich 0,98 Prozent des Bruttoinlandsprodukts stehen den Universitäten zur Verfügung - inklusive Forschungsförderungen. ****

"Im Jahr 2006 wird beim Universitätsbudget die Negativ-Schallmauer von 1,0 Prozent des BIP nach unten durchbrochen - ein trauriger Rekord, aufgestellt von Gehrer und Grasser", so Broukal. "Es ist längst überfällig, dass die Bundesregierung ihre budgetäre Prioritätenliste grundsätzlich überdenkt - den Universitäten muss das Geld zur Verfügung gestellt werden, dass sie brauchen, um ihr Mauerblümchen-Dasein im europäischen Hochschulraum abzulegen", forderte der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. **** (Schluss) se/mm

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