Eder zu Verkehrssicherheit: Gorbach hätte genug zu tun, als über 160 km/h nachzudenken

Wien (SK) "Nachdem die Risikoanalyse des European Road
Assessment Programms ergeben hat, dass Österreich punkto Straßensicherheit weit abgeschlagen am hinteren Ende in Europa liegt, sollte Infrastrukturminister Gorbach diesen Wink mit dem Zaunpfahl ernst nehmen und nicht mehr über eine Erhöhung der Geschwindigkeiten auf Autobahnen auf 160 km/h sinnieren, sondern endlich seine Versäumnisse bei der Sicherheit von Österreichs Straßen beseitigen", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Eder wies auf das Verkehrssicherheitskonzept der SPÖ hin, wo nicht nur der Ausbau und die rasche Sanierung des österreichischen Verkehrsnetzes vorrangig behandelt wird, sondern wo auch auf besondere Schwachstellen bei der Sicherheit der Straßen eingegangen wird. So könne die Griffigkeit der Straßenbeläge deutlich verbessert werden, auch die Kurvenradien seien häufig falsch bemessen und zu eng. Ein eigenes Kapitel sei die Tunnelsicherheit, auf deren Mängel von Seiten der SPÖ immer wieder hingewiesen wurde, so Eder. Neben mehr Reflektoren seien auch die durchgängige Beleuchtung von Tunnel und eine helle Ausmalung sofort umsetzbare Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.

Für ein umfassendes Verkehrssicherheitskonzept sei aber auch notwendig, besondere Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer, wie alte Menschen, Kinder und Fußgänger zu nehmen. "Denn diese Menschen sind besonders gefährdet", so Eder. Viele Maßnahmen nützen aber nichts, wenn sie nicht kontrolliert werden: "Zur Überwachung des Straßenverkehrs fehlen rund 1.000 Exekutivbeamte. Auch dieser Mangel wurde von der schwarz-blauen Regierung erzeugt", kritisierte Eder. "Gorbach hätte also genug zu tun als bloß über eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h nachzudenken", schloss der SPÖ-Verkehrssprecher. (Schluss) ns/ws

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