Gehrer: Mehr Geld für universitäre Forschung

50 Mio. € für Forschungsinfrastruktur an Universitäten ausgeschrieben - Mittel aus Forschungsoffensive leisten wichtigen Beitrag für Schwerpunktsetzung und Profilentwicklung

Wien (OTS) - Für das Programm "Uni-Infrastruktur III" stehen insgesamt 50 Mio. € für die Jahre 2005 und 2006 zur Verfügung. Die Universitäten wurden nun eingeladen, sich wieder an der Ausschreibung zu beteiligen.
47,9 Mio. € werden im Zuge eines qualitativen Auswahlverfahrens vergeben, 2,1 Mio. €, € 100.000 pro Universität, stehen den Universitäten als so genannter "Sockelbetrag" unmittelbar für kleinere Investitionen wie Forschungsliteratur oder EDV-Ausstattung zur Verfügung.

ZwT.: Moderne Forschungsinfrastruktur ermöglicht erfolgreiche universitäre Grundlagenforschung

"Das Programm "Uni-Infrastruktur III" unterstützt die Schwerpunktsetzungen an den Universitäten und hilft den Universitäten bei der Profilentwicklung", so Gehrer. Wichtige Voraussetzung für erfolgreiche universitäre Grundlagenforschung ist eine gute, moderne Infrastruktur an den Universitäten. Durch die Verbesserung der Infrastruktur soll die Attraktivität von universitären Forschungseinrichtungen auch für industrielle und andere außeruniversitäre Partner gesteigert werden. Bestehende Forschungskooperationen sollen abgesichert und neue Kooperationen ermöglicht werden. Die Qualität der Infrastruktur ist entscheidend für die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb.

ZwT.: Universitäten erhalten € 100.000 Sockelbetrag und 47,9 Mio. € mittels Auswahlverfahren

"Insgesamt stehen für das Programm "Uni-Infrastruktur III" 50 Mio. € für die Jahre 2005 und 2006 zur Verfügung. Jede Universität erhält als so genannten "Sockelbetrag" € 100.000 (je € 50.000 für 2005 und 2006) für kleinere Investitionen. Der restliche Betrag von 47,9 Mio. € wird wie bisher im Zuge eines qualitativen Auswahlverfahrens vergeben," erläutert Gehrer die Vergabe der Mittel. Alle Universitäten wurden eingeladen, bis Ende Mai 2005 eine Liste der Vorhaben, bereits nach Priorität gereiht, beim Bildungsministerium einzureichen. Instituts- bzw. universitätsübergreifende Projektanträge sind zugelassen. Wie bisher wird eine Auswahljury einen Vorschlag für die Vergabe der Mittel machen.

ZwT.: Bereits 74,5 Mio. € an Forschungsmittel für Universitäten seit 2001

Insgesamt erhielten die Universitäten seit 2001 aus den Uni-Infrastrukturprogrammen I und II 74,5 Mio. € (mehr als 1 Milliarde Schilling). Die Palette der genehmigten Projekte reicht von Hochleistungs-Rechnern an der Universität Graz, einer Atomsonde für die Montanuniversität Leoben über Datenpakete zur Verstärkung des Non-Profit-Bereichs an der WU Wien bis hin zu digitalen Textildirektdrucken und Jaquardwebstühlen an der Kunstuniversität Linz.

"Die Universitäten erhalten ein gesichertes Globalbudget. Zusätzlich werden sie von der Regierung durch Programme wie "Uni-Infrastruktur" unterstützt. Dadurch wird es ihnen möglich, konkurrenzfähigere und noch attraktivere Forschungseinrichtungen in Europa zu werden", so Gehrer abschließend.

Der Ausschreibungstext ist unter www.bmbwk.gv.at veröffentlicht.

nnn
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Pressebüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5002

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BWK0001