VP-Sittler: Haben Sie auch eigene Ideen, Frau Bezirksvorsteherin Mospointner?

Ist SPÖ noch in der Lage, die Anliegen der Jugend im Bezirk seriös zu berücksichtigen?

Wien (VP-Klub) - "Schlägt man die aktuelle Beilage ’Favoriten Journal’ der MediaPrint vom 12. März 2005 auf, so könnte man glauben, der SPÖ gehen die eigenen Ideen im Bezirk aus", so der Obmann der Jungen ÖVP Favoriten, Peter Sittler. Alle Themen, die von der Favoritner ÖVP in den letzten Monaten medial vertreten wurden, finden sich auf einmal ’wie selbstverständlich’ als SPÖ-Anliegen wieder.

Erwähnt wird die Sanierung der Fußgängerzone Favoritenstraße, die zwar für den Bereich des neuen Einkaufszentrums Columbuscenter durchgeführt wurde, aber der "alte" Teil, der laut eigenen Aussagen der Bezirksvorsteherin "in die Jahre gekommen ist", bleibt weiter unsaniert. Seit Jahren wird eine Attraktivierung angekündigt - und nichts ist geschehen! Die ÖVP Favoriten fordert schon seit langem eine entsprechende Sanierung.

Das besondere Gustostück ist aber der Hinweis auf den "Wellness-Bezirk Favoriten". "Die diesbezügliche Forderung wurde seitens der ÖVP-Favoriten in mehreren Presseaussendungen vom Oktober und Dezember 2004 aufgestellt", so Sittler. Dass Sie jetzt als "neues Konzept" die Kombination Amalienbad, Laaerbergbad und Oberlaa, mit ihren strukturellen und baulichen Problemen als Lösung anbieten ist schön, bringt aber keine Lösung für ein Gesamtkonzept der Region.

Und die Geschichte mit dem Domenig-Haus? "Anfang März 2005 wurden in einer ÖVP-Presseaussendung Nutzungsvorschläge für dieses Architekturwahrzeichen gemacht und eine Unterdenkmalschutzstellung gefordert", erklärt Sittler. Prompt kommt der Hinweis auf die Nutzung als Veranstaltungsräumlichkeit des SPÖ-nahen Kulturverbands Favoriten.....

Peter Sittler: "Wenn der SPÖ weiter die Ideen ausgehen, frage ich mich, ob sie noch in der Lage ist, die Anliegen der Jugend in ihrer Bezirkspolitik zu berücksichtigen." Die bisherige Umsetzung des ’SP-hochgelobten Jugendzentrums Arthaberplatz’, wo die Anrainer und Jugendlichen ’nur am Papier’ eingebunden sind, hat ja gezeigt, dass man nicht gerne möglichst viele Menschen in so ein Projekt einbindet", so Sittler und abschließend: "Eine ordentliche Anrainerbeteiligung in diesem Gebiet ist übrigens auch eine Forderung der ÖVP Favoriten, liebe Frau Bezirksvorsteher."

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