Krainer: Keine Steuerdebatte, sondern Mehreinnahmen vom Tanktourismus für Klimaschutz

Verpflichtende Filtersysteme nicht nur für LKW, sondern auch für Landmaschinen und Baufahrzeuge

Wien (SK) "Keine Steuerdebatte wegen des Tanktourismus" - das fordert SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer. Damit lenke man nur von den notwendigen Maßnahmen ab, erklärte der SPÖ-Umweltsprecher. "Vielmehr sollten die Mehreinnahmen, die der österreichische Finanzminister aus dem Tanktourismus einstreift, für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen verwenden", bekräftige Krainer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Forderung der SPÖ und verwies darauf, dass das angestrebte Kyoto-Ziel seit dem Jahr 2000 in immer unerreichbarere Ferne rückt. ****

Der sozialdemokratische Umweltsprecher unterstützt die heutige Forderung der Grünen nach einer verpflichtenden Nachrüstung von Filtersystemen für LKW, die hauptverantwortlich für die schwer gesundheitsschädigenden Dieselpartikel sind. Krainer geht aber weiter und fordert auch eine Filternachrüstung bzw. Katalysatoren für Landmaschinen, Traktoren beziehungsweise Baufahrzeugen, "die noch immer den meisten Dreck in Österreichs Umwelt blasen". "Der Nicht-amtsführende Umweltminister Pröll soll nicht dauernd ablenken, sondern endlich eingreifen und nicht tatenlos zusehen, wie sich Österreich immer weiter vom Kyoto-Ziel entfernt", so Krainer abschließend. (Schluss) ps/ws

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