Wiener ÖVP: Wünsche der Bezirke zum Zentralbahnhof

Wien (OTS) - Das Projekt Zentralbahnhof werfe für die umliegenden Bezirke vielfältige Bezirksfragen auf, die zunächst einmal gelöst werden müssten, sagte der Verkehrssprecher der Wiener Volkspartei LAbg. Mag. Wolfgang Gerstl am Montag in einem Pressegespräch gemeinsam mit Bezirksmandataren der Landstraße, von Wieden und Favoriten. Verkehrstechnische Entlastungsmaßnahmen seien nötig.

Eine Kernforderung sei eine zweite U-Bahn-Anbindung des Zentralbahnhofes sowie die Verdichtung des S-Bahn-Verkehrs. Der Südtiroler Platz müsste neu gestaltet werden, eine Anbindung des 4. Bezirkes an den Zentralbahnhof sei derzeit nicht gegeben. Die ÖVP begrüße die Beschränkung der Verkaufsfläche im geplanten Einkaufszentrum auf maximal 20.000 Quadratmeter. Ein Megazentrum würde die Geschäftsstraßen in den angrenzenden Bezirken stark schädigen.

Die Bezirksmandatare waren der Meinung, die derzeitigen Barrieren der Bahnanlage müsste durchlässiger werden. Die neue Verkehrserschließung im gesamten Bereich dürfe keinen neuen Durchzugsverkehr erzeugen. Bei der Planung des Gürtels sollte eine Teiluntertunnelung im Bereich des Landstraßer Gürtels für die Abbieger zur Tangente geprüft werden.

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