ÖVP Wien: Bezirke müssen bei Planungen zum ’Projekt Zentralbahnhof’ eingebunden werden

Flächenwidmungsplan ist rasch vorzulegen

Wien (VP-Klub) - "Der geplante Zentralbahnhof ’Wien - Europa Mitte’ wird ein Jahrhundertbauwerk von größter Bedeutung für Wien und mit entsprechenden Auswirkungen auf die unmittelbar daran angrenzenden Bezirke. Es ist daher unabdingbar, dass die Wünsche der Bezirke Favoriten, Wieden und Landstraße im Planungsprozess so weit wie möglich Berücksichtigung finden. Es darf hier keine Planung von Oben geben, die Bezirke sind mit einzubinden", forderte heute ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl im Rahmen einer Pressekonferenz von SP-Stadtrat Schicker.

Für die Vertreter der angrenzenden Bezirke, Georg Schüller, Bezirksvorsteher-Stv. von Wien-Landstraße, Thomas Kohl, ÖVP Klubobmann von Favoriten und der Wiedner Bezirksrat Roland Dippelreiter, stellt der Zentralbahnhof eine große Chance dar, die genutzt werden sollte. Diese sei aber nur dann gewährleistet, wenn der Bahnhof nicht zur Barriere zwischen den Bezirken wird, sondern dazu beiträgt, dass die Bezirke näher zusammenwachsen.
"Ein wesentlicher Beitrag dazu ist ein Verkehrskonzept, das besonders den Durchzugsverkehr unterirdisch führt und den Bahnhof auch für Fußgänger leicht erreichbar macht, was etwa durch eine Brückenlösung erreicht werden könnte", so die Bezirksvertreter.

Gerstl fordert zudem eine Verdichtung der Schnellbahnintervalle und einen zweiten U-Bahnanschluss. "Mit der bestehenden Verkehrsanbindung kann keinesfalls das Auslangen gefunden werden. Eine Verbindung zum Westbahnhof, ein U-Bahn Ast zur U6, könnte hier eine mögliche Lösung sein. Jetzt liegt der Ball bei der Stadt Wien. Stadtrat Schicker hat möglichst rasch einen Flächenwidmungsplan vorzulegen, damit die Detailplanungen zügig vorankommen und sich die Bezirke beim Planungsprozess konkret einbringen können", so Gerstl.

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