Grüne zur Lobau-Autobahn

Wien (OTS) - Der Bürgermeister und der Verkehrsminister hätten sich auf eine Trassenvariante für die Lobau-Autobahn geeinigt, sie bedeute eine de facto-Teilung der Lobau-Autobahn in zwei Teilprojekte und eine zusätzliche Autobahn durch die Donaustadt. Dass die Raffineriestraße nicht entlang des Nationalparks ausgebaut werde, sei zu begrüßen, betonte GR Mag. Rüdiger Maresch am Montag in einem Pressegespräch der Grünen. Wie er ausführte, seien derzeit eine "Wien-Umfahrung" zwischen Schwechat und Süßenbrunn vorgesehen, eine Autobahnverbindung zwischen A4-Ostautobahn und A22-Donauuferautobahn und eine als B3d bezeichnete quer durch die Donaustadt führende Autobahn.

Zur Verbindung A4-A22 sagte Maresch, dass noch ungeklärt sei, ob diese siebente Donaustraßenquerung als Tunnel oder als Brücke ausgeführt werden soll. Eine Brücke würde einen Teil des Naturschutzgebietes zerstören, die Donauinsel teilweise für die Naherholung unbrauchbar machen und dem Wiener Hafen wertvolle Flächen wegnehmen. Kritik übte Maresch u.a. auch an der im Gespräch befindlichen Wien-Umfahrung zwischen Schwechat und Süßenbrunn. Die Lobau-Autobahn sei eine Transitautobahn, die Abgase von 50.000 Autos pro Tag würden den Nationalpark beeinträchtigen. Sie sei auch für die Verringerung der Wiener Verkehrsprobleme irrelevant. Um die Verkehrssituation in der Donaustadt zu verbessern, fordern die Grünen u.a. den raschen Bau der Straßenbahnlinie 16 (Kagran - Aspern -Eßling - Großenzersdorf), eine rasche Attraktivierung der Schnellbahn S80 mit einer verbundenen Intervallverdichtung sowie die Verlängerung der U2 bis zur S80.

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