ÖAMTC: Zu Ostern verschärfte Kontrollen auf den Straßen

Tipps für Fahrten in die Nachbarländer - Überblick über die Promillegrenzen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Zu den Feiertagen wird die Exekutive nicht nur in Österreich sondern auch in den Nachbarländern vermehrt auf den Straßen nach Temposündern und Dränglern Ausschau halten. Ebenso wird die Einhaltung der Promillegrenzen verschärft kontrolliert werden.

Wie der ÖAMTC mitteilt, hat sich die Mehrzahl der europäischen Länder mittlerweile auf 0,5 Promille festgelegt. Dies gilt auch für die Nachbarländer Schweiz, Italien, Slowenien und Deutschland. Bei Missachtung sind hohe Strafen fällig. In der Schweiz werden bei Autofahrern mit 0,5 bis 0,79 Promille im Blut bis zu 5.000,- Franken (ca. 3.230,- Euro) abkassiert.

In der Slowakei, in Tschechien und in Ungarn gilt unverändert ein absolutes Alkoholverbot hinter dem Steuer, warnt der ÖAMTC.

Reisedokumente nicht vergessen

Wer die Osterfeiertage im benachbarten Ausland verbringt, darf auf die entsprechenden Reisedokumente nicht vergessen. Der ÖAMTC erinnert, dass für Fahrten nach Tschechien oder in die Slowakei der Reisepass gültig sein muss, für die übrigen Nachbarländer wird auch ein bis fünf Jahren abgelaufener Pass oder gültiger Personalausweis der Republik Österreich anerkannt.

Licht am Tag nicht vergessen

Am 15. März endet in der Slowakei, am 31. März in der Tschechischen Republik die Lichtpflicht am Tag. In Ungarn, Slowenien und Italien muss das Licht tagsüber ganzjährig eingeschaltet sein.

Ende der Verwendungsfrist von Spikereifen in Italien

Der ÖAMTC weist darauf hin, dass in Italien und somit auch in Südtirol die Benützungsfrist zur Verwendung von Spikes bereits am 15. März endet. In Österreich dürfen die "Genagelten" noch bis 31. Mai, in der Schweiz bis 30. April montiert bleiben. Generell verboten sind Spikes in Slowenien, Ungarn, der Slowakei, in Tschechien und -mit wenigen Ausnahmen - auch in Deutschland.

ÖAMTC-Hinweise für Italienreisende

In Italien ist das Tragen von Warnwesten für Personen, die nach einem Unfall oder einer Autopanne auf Freilandstraßen und Autobahnen aus dem Fahrzeug aussteigen, gesetzlich vorgeschrieben. Von dieser Regelung betroffen sind auch ausländische Fahrzeuglenker. In Österreich sind diese Jacken unter anderem beim ÖAMTC erhältlich.

Bis Anfang April gelten auf Grund starker Luftverschmutzung in Italien regional Fahrverbote. Davon betroffen sind meist Fahrzeuge ohne Katalysator, die an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten in einigen Städten der Lombardei, in Südtirol sowie auch in Florenz nicht fahren dürfen. Der ÖAMTC empfiehlt den Autofahrern, ihr Fahrzeug in den jeweiligen Außenbezirken zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die City zu fahren.

Auch ausländischen Fahrzeuglenkern, die sich nicht an das Fahrverbot halten, drohen Geldstrafen. Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter auch Straßensperren durch die Polizei weisen auf die Fahrverbote hin. Nicht betroffen von den Einschränkungen sind die Autobahnen und die Freilandstraßen.

Mehr Informationen unter:
www.oeamtc.at/reise/laender

Tipps zu den jüngsten EU-Mitgliedern:
www.oeamtc.at/reise/eu/ zu finden.

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ko

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