Sacher: Militärmusik Niederösterreich darf nicht dem Sparstift zum Opfer fallen

Kultureller Aderlass zum Schaden des Landes muss abgewendet werden

St. Pölten (SPI) - "Niederösterreich ist zu Recht stolz auf seinen guten Ruf als Musikland! Die 137 Musikschulen im Land, an denen rund 50.000 SchülerInnen eine fundierte musikalische Ausbildung erhalten, der NÖ Blasmusikverband mit seinen Kapellen und renommierte Orchester, wie die NÖ Tonkünstler, die Militärmusik oder die Gendarmeriemusik Niederösterreich, tragen dazu wesentlich bei. Im Zuge der musikalischen Ausbildung junger Menschen spielte seit Jahrzehnten die Militärmusik eine wichtige Rolle. Und gerade da soll jetzt, geht es nach dem Verteidigungsministerium, eingespart werden! Ein Zutodesparen in diesem Bereich ist daher klar abzulehnen", stellt sich der Zweite Präsident des NÖ-Landtags, SP-LAbg. Ewald Sacher, gegen Pläne, im Zuge der Bundesheerreform auch große Einsparungen bei den Militärmusikkapellen vorzunehmen.****

Der Bundesheer-Reformkommission liegen derzeit zwei Vorschläge vor:
Entweder eine Reduktion der derzeit neun Bundesländerkapellen auf vier Militärmusikkapellen oder zumindest eine massive Reduktion des Personalstandes der einzelnen Orchester. "In Niederösterreich hat die Militärmusikkapelle nicht nur berechtigterweise einen außerordentlich guten Ruf, sondern sie bietet auch zahlreichen jungen Menschen die Möglichkeit über die Musikschulen hinaus während ihres Präsenzdienstes eine hervorragende musikalische Ausbildung zu erhalten. Ein Auflassen der Niederösterreichischen Militärmusik oder auch nur die Reduktion des Personalstandes wäre ein schmerzlicher Aderlass für das Kulturleben unseres Landes", so Sacher weiter.

"Es ist bedauerlich, dass in diesem Zusammenhang die Kostenfaktoren höher bewertet werden als die Qualität. Durch eine Personalreduktion wären vor allem Einschränkungen bei der Aus- und Weiterbildung, bei Konzerten und Auftritten in den Regionen des Landes zu befürchten. Niederösterreich würde damit um eine kulturelle Attraktion ersten Ranges ärmer! Ebenso hätten weniger junge Menschen die Möglichkeit in den Genuss der hervorragenden musikalischen Ausbildung zu gelangen, die die Militärmusik zusätzlich bietet", so Sacher abschließend. (Schluss) kr

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