Ein Jahr FPÖ/SPÖ-Koalition in Kärnten

Strutz: Die Zusammenarbeit hat sich für das Land bewährt

Klagenfurt (OTS) - Genau vor einem Jahr wurde in der Nacht auf den 13. März in Kärnten die Blau-Rote Koalition ausverhandelt. Der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz sagte heute, dass sich diese Arbeitskoalition und die Zusammenarbeit zwischen Freiheitlichen und Sozialdemokraten in und für Kärnten bewährt habe und bis zum Ende der Legislaturperiode fortgesetzt werde. Strutz bezeichnete die Koalitionsarbeit als ein Modell Kärnten, das über die Landesgrenzen hinaus, aufgrund des wirtschaftlichen und sozialen Erfolges Vorbildcharakter habe.

Am "Modell Kärnten" haben Freiheitliche und Sozialdemokraten gezeigt, wie die Zusammenarbeit dieser beiden Lager und die regionale Wirtschaftspolitik funktionieren kann, die eine starke soziale Komponente trägt. Die ökonomischen Kennzahlen bestätigen, dass sich Kärnten entgegen dem allgemeinen Trend und im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern positiv entwickelt hat. Wichtige soziale Reformfortschritte seien von Kärnten ausgegangen und die Blau-Rote Koalition war auch immer wieder Ideenlieferant für neue Modelle, die auch von der Bundesregierung angenommen wurden. Sei es im Wirtschaftlichen, Sozialen oder Bildungsbereich.

Der freiheitliche Landeshauptmannstellvertreter nannte heute als Beispiele das Kärntner Schulmodell einer gemeinsamen Schule, die erst vor zwei Tagen präsentierte Objektivierung für den höheren Schulbereich, die Kärntner Mütterpension und soziale Grundsicherung oder die Maßnahmen im Wirtschaftsbereich, wo durch die enge Zusammenarbeit mit der HYPO im Zukunftsfonds neue Spielräume erschlossen werden konnten.

Die Koalition habe in der Umsetzung des Regierungsprogramms ein hohes Tempo an den Tag gelegt und das Regierungsprogramm werde sukzessive und effizient abgearbeitet. "Deshalb herrscht in Kärnten auch eine positive Aufbruchstimmung", so Strutz.

"Uns geht es primär um Arbeitsplätze, Beschäftigung und Einkommen, soziale Sicherheit und die Schaffung eines sozialen Umfeldes. Dies ist für uns Freiheitliche ein wichtiges Anliegen. Hier finden wir uns mit den Sozialdemokraten zu einer strategischen Linie, wobei wir bemüht sind, dies gemeinsam umzusetzen. Wir wollen den Kärntnerinnen und Kärntner ein sicheres soziales Umfeld, sichere Arbeitsplätze und eine Zukunft bieten, in der auch bereits für zukünftige Generationen die Weichen positiv gestellt werden. Deshalb wird verstärkt in Bildung und neuen Technologien investiert. Denn unsere Kinder sollen in Zukunft eine gute Ausbildung und sichere Arbeitsplätze in Kärnten vorfinden können", erklärte der freiheitliche Landesparteiobmann heute anlässlich eines Jahres FPÖ/SPÖ-Zusammenarbeit in Kärnten.

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Röttig Petra
Pressereferentin LHStv. LPO Dr. Martin Strutz
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