BM Haubner startet Multiplikatorenschulung "FIT und AKTIV im Alter" in der Steiermark

Eine weitere Initiative des BMSG, um den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft rechtzeitig zu begegnen

Graz (BMSG/OTS) - "In den nächsten Wochen und Monaten werden in
der Steiermark 150 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult, die künftig ältere Menschen unterstützen sollen, fit und aktiv zu werden und zu bleiben", erklärte BM Ursula Haubner bei einer Pressekonferenz in Graz. Grundlage dafür bildet ein Aktivierungsprogramm, das durch Förderungsmitteln des Sozialministeriums ermöglicht wurde.

Das Trainingsprogramm besteht aus drei Teilen, und zwar dem Aktiv-Gedächtnistraining, der Aktiv-Fitnessgymnastik und dem Aktivprogramm zur Sensibilisierung und Schulung der Sinne. Zielgruppen der Multiplikatorenschulung sind vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozial- und Gesundheitsdienste, der Seniorenorganisationen, der Bürgerbüros für Jung und Alt, der Selbsthilfegruppen sowie pflegende Angehörige.

Die demografische Entwicklung spricht eine klare Sprache: Waren im Jahr 2001 1,72 Millionen Österreicher über 60 Jahre alt, so werden dies im Jahr 2021 bereits 2,28 Millionen und im Jahr 2041 über 2,85 Millionen sein. "Unsere Initiative "Fit und Aktiv im Alter" ist keine Einzelinitiative. Neben der Pensionsharmonisierung wurden im Sozialministerium weitere wichtige Projekte, wie zb die Aktion Seniorensicherheit oder die Reifeprüfung für Unternehmen entwickelt, um Österreich auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft richtig und rechtzeitig vorzubereiten" erklärte Haubner.

Vor ca. einem Jahr wurde in Kärnten das Modellprojekt "Fit und Aktiv im Alter" erstmals vorgestellt. Man ging damals von maximal acht Schulungen aus. Das Interesse in Kärnten hat die ohnehin schon optimistischen Erwartungen aber noch übertroffen: Zehn Schulungen mit insgesamt 114 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist eine sehr gute Startposition für ein neues Modell.

"Ich lade die Bürgermeister und Seniorenbeauftragten der steirischen Gemeinden, die Vorstände der Seniorenorganisationen, die Sozial- und Gesundheitsdienste, die Bürgerbüros für Jung und Alt und Selbsthilfegruppen herzlich ein, Interessenten bekannt zu geben, damit möglichst bald mit den Multiplikatorenschulungen begonnen werden kann", so Haubner abschließend. (Schluss) bxf

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