Fall Natascha landet jetzt bei Justizministerin Miklautsch

Vater behauptet: "Meine Ex-Frau weiß, was mit meiner Tochter geschehen ist." Mutter dementiert: "Mein Ex-Mann will Rache an mir üben"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, erhebt der Vater des seit 1998 in Wien spurlos verschwundenen Mädchens Natascha schwere Vorwürfe gegen die Mutter. Im Interview sagt der schwer getroffene Mann: "Ich denke, meine Ex-Frau weiß, was mit unserer Tochter geschah."

Das Mädchen Natascha war am 2. März 1998, also vor genau sieben Jahren, auf dem Weg zur Schule in Wien-Donaustadt spurlos verschwunden. Die Fahnder gehen längst davon aus, das die damals Zehnjährige Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.

Der Vater präzisiert in NEWS seine seit langem gehegten Vermutungen: "Zwei Jahre vor ihrem Verschwinden wurde meine Tochter plötzlich Bettnässerin und nahm stark zu. Sie dürfte große psychische Probleme gehabt haben." Und, so Koch weiter: "Erst Jahre nach dem Verschwinden habe ich erfahren, dass sie sich vor ihrer eigenen Mutter gefürchtet hat."

Mutter Brigitta S. hingegen dementiert die Vorwürfe vehement:
"Mein Ex-Mann will nur Rache an mir üben."

Demnächst will der Vater nun persönlich bei Justizministerin Miklautsch vorsprechen. Sein Anliegen: Man möge noch einmal an jener Stelle, wo er seine tote Tochter vermutet - einem Ziegelteich nahe Wien - Grabungen durchführen.

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