Die Welt der Mikro- und Nanotechnologie vom 9.-11. März in der WKÖ

WIFI-Kurator Walter: Wir helfen, neueste Technologien und innovative Möglichkeiten für Unternehmen besser nutzbar zu machen

Wien (PWK177) - Mikro- und Nanotechnologie - Unvorstellbar klein, ungeahnt wirksam

Zu diesem Thema veranstaltet die Österreichische Triologische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem WIFI Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Österreich, der Technischen Universität Wien, dem Österreichischen Kompetenzzentrum für Tribologie, der Gesellschaft für Oberflächentechnik vom 9. bis 11.März 2005 eine internationale Konferenz in der Wirtschaftskammer Österreich, mit dem Titel "1st Vienna International Conference on Micro- and Nano-Technology".

Weltweit arbeiten führende Forschungsinstitutionen mit einem enormen Einsatz von Finanzmitteln daran, den neuen technologischen Möglichkeiten ihre Geheimnisse abzutrotzen und die Einsatzmöglichkeiten auszuweiten. Viele Produkte des täglichen Lebens (Beispiel: Mobiltelefon, Unterhaltungselektronik) sind heute bereits ohne die Leistungsfähigkeit der Mikrotechnik nicht mehr vorstellbar. Die Nanotechnik (die Größenordnung der Objekte wird gegenüber der Mikrotechnik nochmals auf ein Tausendstel reduziert!) wird viele weitere Einsatzgebiete erschließen, wenngleich noch zahlreiche "weiße Flecken" auf der Landkarte des Wissens darüber existieren. Wissenschaftliche Grundlagen sind noch zu erarbeiten, um alltagstaugliche praktische Anwendungen kostengünstig und in großem Umfang zu ermöglichen.

Die Zielsetzung dieser Konferenz ist die Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Mikro- und Nanotechnologie, mit speziellem Blickpunkt auf die Themenbereiche:

Physikalische und chemische Grundlagen
Nanowerkstoffe
Technische Anwendungen im Nanobereich
Nanotribologie
Nanomesstechnik

Dr. Michael P. Walter, Kurator des WIFI Österreich, und Eröffnungsredner der Konferenz: "Die Vielfalt in den technischen Verfahren und Prozessen macht es dem Unternehmer oft schwer, innovative Möglichkeiten, die sich aus der konsequenten Weiterentwicklung und Anwendung der Mikro- und Nanotechnologie im Einzelnen ergeben, auszuloten und auf den eigenen Produktbereich anzuwenden. Wir sehen die Notwendigkeit unseren innovativen Mitgliedsbetrieben hier Unterstützung zu geben und haben daher sich ergänzende Tools im Bereich der Beratung, des Erfahrungsaustausches und der Weiterbildung entwickelt, wie z.B. das Technologietransferprogramm WIFI-FUTUREtrends, der Zugang zu zwei High-Tech-Informationsdiensten der Sonderklasse: dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und dem Stanford Research Institute (SRI)!"

"Nanowerkstoffe" können beispielsweise deutlich unterschiedliche mechanische Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Materialien aufweisen. Werkstofffestigkeit, aber auch das Reibungs- und Verschleißverhalten werden durch die Nanostruktur beeinflusst.

Praktische Anwendungen der Mikro- und Nanotechnologie finden sich z. B. in der Computer- bzw. Informationstechnik, bei Mess- und Analysegeräten, in der medizinischen Diagnostik. Bei vielen Applikationen spielen die Haft- bzw. Reibungseffekte sowie die verschleißbedingte Lebensdauer im Mikro- und Nanokosmos eine besondere Rolle. Nano-Effekte in Makrosystemen sind z.B. von den "Antihaftschichten" her bekannt.

Das Programm umfasst über 50 Vorträge. Wissenschafter und anwendungsorientierte Fachleute, die auf den oben beschriebenen Arbeitsgebieten tätig sind, berichten im Rahmen der Konferenz über die Ergebnisse ihrer Arbeit. Etwa 150 Teilnehmer aus der ganzen Welt nehmen an der Konferenz teil. (Ne)

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.oetg.at/nano05/body_index.html

Rückfragen & Kontakt:

Ansprechpartner im WIFI Unternehmerservice der WKÖ:
Mag. Maria Cristina Moshammer
eMail: cristina.moshammer@wko.at
Tel. 0590900-4566

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0004