"Wir wollen sinnvoll helfen und keine Paläste bauen"

Samariter- Häuser in Sri Lanka entsprechen ortsüblichen Preisen und werden optimal auf Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt Wien (OTS) - Das letzte Einsatzteam des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) kommt heute, 9. 3. 13 Uhr aus Sri Lanka zurück, da ein weiterer Hilfseinsatz in Sri Lanka nicht mehr notwendig ist.

70 Häuser wurden bereits aufgebaut, die weiteren Bauarbeiten können von Experten vor Ort autonom weitergeführt werden. Bis Juni wird der ASBÖ noch Monitoring und Dokumentation der Bauprojekte durchführen.

Siebzig neu gebaute Ziegelhäuser stehen bereits in Dörfern der Region Telwatta, Mallawenna und Werrallana, im Süden Sri Lankas. Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs hat sie finanziert und den Aufbau geleitet. Es entstehen Siedlungen zwischen fünf und dreißig Häusern mit dem gleichen Standard: massiver Ziegelbau, Strom und Wasseranschluss, WC, Senkgrube, Holzdach.

Der errechnete Durchschnittswert der Häuser, die wiedererrichtet werden sollen, liegt zwischen 2000 und 3000 Euro. "Wir bauen zu ortsüblichen Preisen mit heimischen Zuliefern und Arbeitskräften", berichtet Ralf Ebhart, ASBÖ-Einsatzleiter.

Auch die Bevölkerung arbeitet aktiv am Bau mit. Das wirkt sich positiv auf Wirtschaft und Beschäftigung aus.

Durch die Anschaffung einer Ziegelmaschine besteht eine relative Unabhängigkeit von Lieferanten. So wird beinahe jeder Ziegel selbst hergestellt. Die zukünftigen Bewohner der Häuser gestalten somit ihr neues Heim großteils selbst.

"Die Häuser, die wir bauen, sind optimal auf die Bedürfnisse der Bevölkerung in der Region abgestimmt, entsprechen in Größe und Standard den ortsüblichen Begebenheiten", betont Franz Schnabl, Präsident des ASBÖ.

"Den ortsüblichen Preis für Häuser zu überschreiten ist nicht notwendig, es sei denn man arbeitet mit teurem ausländischen Personal und Material, das nicht vor Ort gekauft wird und in unüblichen Größenordnungen und Standards", so Schnabl.

"Unsere Aufgabe ist es nicht Paläste zu bauen, sondern noch vor dem Monsunregen so effektiv wie möglich zu helfen".

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Astrid Kasparek
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