Sacher: Rasche Einreichung der neuen Semmering-Variante gefordert

Neue Semmeringtunnel-Variante darf kein "Vorwahl-Gag" bleiben

St. Pölten (SPI) - "Die angekündigte neue Variante einer HL-Verbindung Semmering muss raschest erarbeitet und eingereicht werden. Sie darf kein Vorwahl-Gag im Zuge der steirischen Wahlen bleiben." Mit diesen Worten fordert der Verkehrssprecher der SPÖ NÖ und Zweite Präsident des NÖ Landtages, Ewald Sacher, ein rasches Handeln. "Es wurde schon viel zu viel Zeit verloren, die ohnehin kaum mehr aufgeholt werden kann. Im Interesse der Südbahnregion und des gesamten Wirtschaftsstandortes Niederösterreichs ist die Realisierung ebenso dringendst notwendig wie der gleichzeitig angekündigte rasche Ausbau der HL-Westbahn", so Sacher weiter.****

Zur Ankündigung einer Einigung zwischen Bundesregierung, ÖBB und den Landeshauptleuten von NÖ und der Steiermark stellt Sacher in einer Aussendung fest, dass nunmehr wirklich ernsthaft die angekündigte neue Variante erarbeitet und behördlich eingereicht werden müsse. Die Argumente, die seitens der nö. Wirtschaft und der Südbahnregion seit Jahren ins Treffen geführt werden, gelten nach wie vor: Die Region darf nicht über eine Auslandsstrecke umfahren und so ausgehungert werden. "Die Wirtschaft braucht dringendst eine Hochleistungsbahn als Nord-Süd-Achse. Ganz besonders wichtig ist sie im Interesse der tausenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine überlastete Südbahn längst satt haben. NÖ darf sich nicht als Bundesland präsentieren, das zukunftsorientierte Verkehrsmaßnahmen blockiert, sondern dynamisch in Angriff nimmt, um die Zukunft zu bewältigen. Der in Aussicht gestellte Zeitrahmen der Realisierung bis 2020 ist auf jeden Fall viel zu lang und muss wesentlich verkürzt werden" so Sacher abschließend.
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