Unwahre Behauptungen im "Kärntner Bauer" werden zurückgewiesen

Strutz: Aufklärungen betreffend Naturschutz von Nöten

Klagenfurt (OTS) - In der neuesten Ausgabe des "Kärntner Bauern", Wochenzeitschrift der Kammer für Land- und Forstwirtschaft, wird auf der Titelseite und auf Seite 3 über den neuesten Beschluss der Regierungssitzung bezüglich Naturschutz-Novelle berichtet. "Die, in diesem Artikel verbreiteten Behauptungen, sind schlichtweg unwahr", reagierte der Landeshauptmannstellvertreter LPO Martin Strutz.

Demnach wird behauptet, dass nach jahrelangen Forderungen der Landwirtschaftskammer, weiterhin kein Vertreter der Interessensvertretung einen Sitz inne hat. Abgesehen davon, dass der Beirat ein Fachgremium ist, muss ex lege ein Mitglied ein Land- bzw. Forstwirt sein. Der Vertreter der Kärntner Jägerschaft erfülle demnach dieses Kriterium.

Dass die Nominierungen ohne Wissen der Grundeigentümer erfolgten, so der "Kärntner Bauer", ist ebenfalls eine unwahre Feststellung. Denn, das Land hat die letzten Gebiete, im Einvernehmen mit den Grundeigentümern, gemeldet wie z.B. Görtschacher Moos, Frohnwiesen, Höfleinmoor, Obere Drau etc..

Weiters erklärte Strutz, dass abgesehen davon, die Meldungen nach Anhang III der "Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie" ausschließlich nach fachlichen Kriterien zu erfolgen hat und zwar ohne Rücksicht auf Grundeigentümerverhältnisse und erst nach Umsetzung von N2000 sind die Grundeigentümer einzubeziehen. In die laufenden Arbeiten zu den Managementplänen, seien die Grundeigentümer selbstverständlich involviert.

Zum Prozedere sei zu erwähnen, dass für die Nominierung ein Begutachtungsverfahren nicht erforderlich ist, wohl aber für die Ausweisung zum Europaschutzgebiet. Und auch da werden die Interessensvertretungen im Rahmen des Begutachtungsverfahrens den Bestimmungen gemäß einbezogen.

Mit großem Unverständnis reagierte Strutz auch auf die Behauptung, die Kammer habe Verbesserungsvorschläge zu Verwaltungsverfahren im Kontext N 2000 vorgelegt. "In der zuständigen Fachabteilung sind diese jedenfalls nicht eingelangt", erklärte der Naturschutzreferent.

"Ich bin gerne bereit, über eventuell auftretende Ungereimtheiten in Sachen Naturschutz Auskunft zu geben. Es soll nicht sein, dass die Bevölkerung über diesen neuen Regierungsbeschluss mit unwahren Mitteilungen informiert wird", schloss Strutz.

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Röttig Petra
Pressereferentin LHStv. LPO Dr. Martin Strutz
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