Einem: Warum lässt sich LH Klasnic über den Tisch ziehen?

Ex-Verkehrsminister Einem zur "Semmeringeinigung"

Wien (SK) Erstaunt reagierte der ehemalige Verkehrsminister Einem (SPÖ) auf die sogenannte "Semmeringeinigung" der Regierung mit den beiden Landeshauptleuten Pröll (NÖ) und Klasnic (St). "Dass Frau Klasnic bereit ist, kurz vor den steirischen Wahlen ein konkretes und teilweise schon gebautes Projekt für den Eisenbahntunnel unter dem Semmering aufzugeben zugunsten ihres niederösterreichischen Parteifreundes, ist sehr erstaunlich", stellte der ehemalige SPÖ-Verkehrsminister Caspar Einem Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

"Ich hätte ja noch ein gewisses Verständnis für die Haltungsänderung in der Steiermark, wenn dieser Rückzug mit einer festen Zusage verbunden wäre. Aber wer immer die Antworten Prölls zur angeblichen Einigung in der gestrigen "ZIB 1" gesehen und gehört hat, weiß: es gibt keine Zusage. Frau Klasnic hat sich über den Tisch ziehen lassen. Und das war außerdem allen Beteiligten eine Verzögerung von mindestens fünf Jahren und Mehrkosten von einigen hundert Millionen Euro wert. Eine feine Einigung zu Lasten der Steuerzahler und zu Lasten der Steiermark", so Einem. Die Wähler in den betroffenen Gemeinden an Mur und Mürz würden diesen Umfaller der Frau Landeshauptmann wohl zu würdigen wissen. (Schluss) se/mp

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