Grilc: Ortstafel-Debatte kein Weg für die Zukunft

Gemeinsame Vertretung der Kärntner Minderheit im Landtag zukunftsorientierter als derzeitige Ortstafel-Diskussion

Klagenfurt (OTS) - Mittlerweile seit Jahren werde die
Ortstafelfrage in Kärnten diskutiert und nach wie vor sei der Wille für eine Lösung vorhanden. "Doch sind Ortstafeln alleine nicht ausschlaggebend für eine zukunftsorientierte Minderheitenpolitik. Eine gemeinsame Vertretung der slowenischen Volksgruppe im Kärntner Landtag hätte mehrere Vorteile", lässt heute VP-CO Raimund Grilc aufhorchen.

Ein Vertreter der Minderheit, der durch Wahlen sein Mandat im Kärntner Landtag erhält, wäre damit der legitimierte Ansprechpartner für Fragen in Zusammenhang mit der Minderheitenpolitik des Landes. Für die gemeinsame Vertretung im Landtag wäre laut Grilc eine Ein-Prozent-Hürde maßgeblich.

"Wir sollten die Ortstafel-Frage aussetzen, um eine neue Sachlichkeit in der Minderheitenfrage zu erreichen. Ein kompetenter, von der Bevölkerung gewählter Mandatar wäre ein neuer Schritt in die Zukunft unserer Minderheitenpolitik", sagt Grilc. Schnell fahren, um abgestraft zu werden, sei der falsche Weg, eine faire, offene und sachliche Volksgruppen-Politik zu betreiben.

"Ein gewählter Vertreter der Volksgruppe im Landtag ist gelebte Demokratie und hebt den gegenseitigen Umgang miteinander auf eine neue Ebene", so Grilc.

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