Vor dem Schlafen, nach dem Essen!? Zahnpflege für Vierbeiner

Stuttgart (OTS) - Moderation

Ob bei Liebeskummer, bei Langeweile, vorm Fernseher oder als Belohnung für die endlich erledigte Arbeit - leider gibt es immer einen Grund für Süßes. Doch was uns Naschkatzen allenfalls kleine Speckröllchen einbringt, kann für echte Katzen oder für Hunde lebensgefährlich sein: Süßes zur Belohnung, Herrchen und Frauchen machen's trotzdem:

Umfrage Ja, also wenn ich meinen Hund rufe und der kommt, dann kriegt er

Mausespeck, den isst er unheimlich gerne .../... Mein Hund Captain, der macht ganz viele Kunststückchen mit mir und weil er das so gut kann, geb ich ihm immer ein Stückchen Schokolade oder was Süßes .../... Bei meiner Katze ist das so, als sie aufhören sollte, aufs Sofa zu pinkeln, hab ich einfach immer ein paar Gummibärchen gegeben und seitdem hat die auch damit aufgehört .../... Schon mal so ein Stück Schokolade, vor allem so Zartbitter, da waren die immer ganz wild drauf, kann ich auch gut verstehen.

Moderation Am Telefon habe ich jetzt die Veterinär-Medizinerin Dr. Barbara

Schäfer von Bayer Vital. Warum ist denn beispielsweise Schokolade für Tiere so ungesund?

O-Ton Na ja, das ist leider oft noch falsch verstandene Tierliebe, denn

im Endeffekt ist so eine Tafel Schokolade nicht ungefährlich für einen Hund. Zum Beispiel ein kleiner Pekinese, bei dem kann so eine Tafel Schokolade sogar tödlich wirken. Der Grund ist das im Kakao-Kern vorkommende Gift Theobromin, das ist für Tiere ziemlich gefährlich. Bereits bei kleinen Mengen kann es zu Vergiftung oder Krampfanfällen führen.

Moderation Wenn demnächst also ein Schoko-Osterhase übrig bleibt, sollte man

ihn nicht an den Hund verfüttern. Sie empfehlen sogar generell Tieren nichts Süßes zu geben:

O-Ton Ja, das ist richtig, denn man tut den Tieren einfach nichts Gutes.

Also im Endeffekt sind Süßigkeiten für den Hund und die Katze leider auch ein Grund für Übergewicht und führen durchaus auch zu Problemen mit den Zähnen. Denn ähnlich wie beim Menschen kann es hier dann zu Zahnstein, Zahnbelag oder eben Mundgeruch und Paradontose führen.

Moderation Kann man da auch was tun für die gesunde Zahnpflege? O-Ton Man hat die Alternative, dass man entweder regelmäßig die Zähne

putzt von den Tieren, mit artgerechten Zahnbürsten und Zahnpasten, was natürlich nicht immer auf Gegenliebe stößt. Oder Sie benutzen sogenannte Kauartikel, wie zum Beispiel von Bay-o-Pet gibt es Zahnpflegekaustreifen für Hunde und Kauröllchen für Katzen. Die reinigen die Zähne mechanisch beim Kauen und natürliche Enzyme verhindern zudem den Zahnbelag.

Moderation Schmeckt das den Tieren denn? O-Ton Ja, denn passend für den Tiergeschmack schmecken die Kauröllchen

für die Katze nach Fisch und die Zahnpflegekaustreifen für den Hund schmecken nach Geflügel. Und außerdem liefern sie wichtige Vitamine, Mineralstoffe und auch die bekannten Spurenelemente durch die enthaltenen Seealgen.

Moderation Danke für die Infos. Weitere Informationen findet man unter www.tiergesundheit.bayervital.de.

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