Lehrer-Abstimmung: Rossmann: "LDG neu" soll weiterentwickelt werden

Nachmittagsbetreuung muß inkludiert sein

Wien, 2005-03-04 (fpd) - Bezug nehmend auf das heutige Ergebnis der Lehrerabstimmung appelliert die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann an die Bereitschaft der Lehrergewerkschaft das Jahresarbeitszeitmodell für Pflichtschullehrer (LDG) in der Form weiterzuentwickeln, daß auch eine Nachmittagsbetreuung explizit vorgesehen ist. Rossmann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß mehr als 60. 000 Lehrer (AHS- und BHS-Lehrer) derzeit kein Jahresarbeitszeitmodell verankert haben. Im Sinne einer Gerechtigkeit für Pflichtschullehrer und AHS-/BHS-Lehrer fordert die freiheitliche Bildungssprecherin ein Jahresarbeitszeitmodell für alle Lehrer. *****

Rossmann spricht sich in diesem Zusammenhang dafür aus, über eine Neuaufteilung der Anwesenheitspflicht der Lehrer in den Schulen zu diskutieren. Es sei für jeden Lehrer zumutbar, zwei bis drei Nachmittage pro Woche in der Schule anwesend zu sein. Eine verpflichtende Fortbildung sollte es laut Rossmann innerhalb eines neuen Gehaltsschemas geben, das durchaus leistungsbezogen sein könnte und die Bereitschaft zur Weiterbildung berücksichtige. Damit wäre auch die Nachmittagsbetreuung möglichst kostenneutral zu bewerkstelligen. (Schluß)

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