Schaunig: Modell Lebenssicherung lässt nicht nur Müttern eine Pension zukommen

Kärntner Soziallandesrätin ist für jeden Vorschlag zu begeistern, der die Stellung der Frauen in Kärnten verbessert

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Soziallandesrätin Gaby Schaunig (S) stellte am Freitag dem Modell Mütterpension die Kärntner Lebenssicherung als wesentlich umfassendere und zukunftsgerichtete Lösung gegenüber. "Ich denke, man sollte hier mit ausgereifteren Konzepten arbeiten. Wir sind emsig dabei, den Bereich der Kärntner Lebenssicherung zu entwickeln und hier wird mit vollem Elan ein Modell erarbeitet, das für jeden Kärntner eine Mindestsicherung vorsieht und sicherstellt, dass niemand in eine Existenznot gerät, mit der er selbst nicht mehr zurechtkommt - ganz egal in welcher Altersgruppe und auch unabhängig davon, ob Kinder vorhanden sind", erklärte Schaunig.

Die Kärntner Lebenssicherung wird als Mindestsicherung bei ungefähr 640 Euro im Monat liegen. "Es ist mir aber auch besonders wichtig, dass die Lebenssicherung für Frauen und Männer gilt. Denn heute kann niemand mehr darauf vertrauen, dass er "20, 30 oder 40 Jahre seines Lebens bei einem Dienstnehmer beschäftigt ist und das macht eine umfassende Lösung für Männer und Frauen notwendig", sagte Schaunig. Es könne auch niemand mehr darauf vertrauen, dass familiäre Sicherungssysteme ein Leben lang funktionieren und auch die Ehe als Versorgungsinstrument gebe es in der ursprünglichen Form nicht mehr. "Moderne Sozialpolitik muss auf die Anforderungen des Hier und Jetzt ebenso wie auf vorhersehbare Trends reagieren", so Schaunig. Zurzeit werde an der Kärntner Lebenssicherung jedenfalls mit vollem Elan gearbeitet, betont die Kärntner Soziallandesrätin.

"Wir brauchen zumindest noch bis zum Herbst 2005, um eine seriöse Aussage treffen zu können. Dann wird ein entsprechender Gesetzesentwurf vorliegen, den wir auch öffentlich und mit den Gemeinden intensiv aber rasch diskutieren möchten. Solche Regelungen sind kein Bohren von dünnen Brettern, sondern eine Arbeit die viele Energien braucht und wo man seriöse Grundlagen, die nachhaltig sind, schaffen muss", erklärte Schaunig und ergänzte abschließend:
"Grundsätzlich bin ich überdies für jeden Vorschlag offen, der die Stellung der Frauen in Kärnten und in ganz Österreich verbessert." (Schluss)

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