SPÖ und FPÖ beschließen im Landtag Rettung des Europahauses

SP-Appell an Klagenfurter Bürgermeister

Klagenfurt (SP-KTN) - Geht es nach dem Kärntner Landtag, so ist
die Rettung des Europahauses in Klagenfurt sicher. Sozialdemokraten und Freiheitliche haben dem SP-Antrag im Ausschuss für Bildung, Kultur und Schule ihre Zustimmung erteilt. "Ich bin froh, dass wir uns in der Frage des Europahauses durchsetzen konnten und appelliere an Bürgermeister Harald Scheucher, den Fortbestand des Europahauses sicherzustellen", erklärt der stellvertretende Klubobmann der Kärntner Sozialdemokraten, EU-Sprecher LAbg. Peter Kaiser.

Im SP-Antrag wird die Kärntner Landesregierung aufgefordert, in Verhandlungen mit der Landeshauptstadt Klagenfurt sicherzustellen, dass der finanzielle Beitrag der Stadt Klagenfurt für das Europahaus in Höhe von 14.000 Euro jährlich auch weiterhin zur Auszahlung gelangt. "Das Europahaus Klagenfurt wurde im Jahre 1965 als gemeinnütziger, überparteilicher Verein gegründet mit dem Ziel, politische Bildung und Erwachsenenbildung zu fördern und begleitet seit rund 40 Jahren durch seine europäische Bildungsarbeit das Werden und Zusammenwachsen Europas", so Kaiser.

Die Arbeit umfasst außerschulische Informations- und Bildungsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene, für Vertreter aller Berufsgruppen, für alle europäischen Bürger, die sich für die Grundlagen der europäischen Einigung und die aktuelle Europapolitik interessieren. Durch direkte Kontakte zu europäischen Institutionen ist es möglich, für die Bürger Europas relevante Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich unmittelbar in die Bildungsarbeit einfließen zu lassen. Die Information der heimischen Bevölkerung erfolgt in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen, Bildungsreisen zu den europäischen Zentren, Beratung von Lehrern, Schülern und Gemeinden sowie Verteilung von Informationsmateralien.

Der finanzielle Beitrag des Landes Kärnten für das Europahaus beträgt derzeit 19.000 Euro jährlich und der der Landeshauptstadt 14.000 Euro. "Diese finanziellen Mittel sind für den Fortbestand des Europahauses unabdingbar", sagt der SP-EU-Sprecher. In den letzten 5 Jahren konnten durch Projekte des Europahauses insgesamt 143.300,-- Euro an EU-Förderungen nach Kärnten geholt werden. Da seitens des ÖVP-Bürgermeisters der Landeshauptstadt Klagenfurt der Beitrag der Stadt 2005 angeblich nicht mehr fließen soll und damit das Europahaus "ausgehungert" werden würde, will die SPÖ, dass die Landesregierung alle Möglichkeiten ausschöpft um die Landeshauptstadt zu einem Umdenken zu bewegen. (Schluss)

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