SCHEUCHER: STEUERREFORM NICHT GESCHLECHTSSPEZIFISCH

ÖVP-Frauensprecherin: Entlastungen kommen sowohl Frauen als auch Männern zugute

Wien (ÖVP-PK) - Die Steuerreform ist zur Stärkung des Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Österreichs und nicht geschlechterspezifisch ausgelegt. Die Steuerreform kommt allen zugute - Frauen und Männern, stellte heute, Freitag, die ÖVP-Frauensprecherin und Unternehmerin Abg. Elisabeth Scheucher-Pichler zu den heutigen Aussagen des SPÖ-Budget- und Finanzsprechers Dr. Christoph Matznetter fest. Wie bei allen Steuern werde auf eine gleichmäßige Verteilung der Entlastung geachtet. Klein- und Mittelbetriebe hätten bei den Personengesellschaften durch den halben Steuersatz bei nicht-entnommenen Gewinnen profitiert. Und die Senkung der Körperschaftssteuer komme bei allen Kapitalgesellschaften zum Tragen, wies Scheucher die Kritik zurück, dass Unternehmerinnen keine Vorteile hätten. ****

"Dass Matznetter sich plötzlich dem Thema Frauen annimmt, rührt wohl allein durch den Wirtschaftskammerwahlkampf her", so Scheucher, auch Delegierte des Kärntner Wirtschaftskammerparlaments. Die ÖVP habe sich hingegen schon immer um Unternehmerinnen gekümmert. "Gerade der Wirtschaftsbund engagiert sich sehr in Richtung bessere Kinderbetreuung und setzt sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen ein." Die Abgeordnete wies zudem darauf hin, dass die SPÖ gegen die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes für alle -das auch Unternehmerinnen zugute kommt - war. "Wie die II. Nationalratspräsidentin Prammer zu sagen, dieses sei auch ‚nicht die adäquate Antwort’ ist einfach unseriös und abzulehnen", so Scheucher-Pichler. Kein Verständnis zeigte die Abgeordnete auch für die wohl "rein parteipolitisch motivierte Kritik" des SPÖ-Budgetsprechers am geplanten Dienstleistungsscheck. "Der Dienstleistungsscheck hat das Ziel, bestehende illegale Arbeitsverhältnisse zu legalisieren und mit Sozialversicherungsschutz zu versehen", so Scheucher.

Wenn Prammer zudem meint, dass sich auch oftmals Unternehmerinnen keine Kinderbetreuung leisten können, so sollte sie sich daran erinnern, dass gerade im SPÖ-geführten Wien die Kosten für die Kindergärten wesentlich höher liegen als in anderen Bundesländern. Die ÖVP-Abgeordnete erinnerte weiters an die Initiative von Bildungsministerin Gehrer, die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder auszuweiten.

Scheucher wies darauf hin, dass auch Frauenministerin Maria Rauch-Kallat wesentliche Maßnahmen für Frauen in ihrem Ressort setzt und führte als Beispiele die Frauenservicestellen und den Aufbau des Frauen-Business-Mentoring an. Das Ziel ist, Frauen finanziell zu stärken und optimale Bedingungen zu schaffen, um die Lebensbereiche Familie und Beruf ganz nach den individuellen Wünschen der Frauen miteinander vereinbaren zu können. Damit werde es für Frauen auch leichter, in großen Konzernen an die Spitze zu kommen beziehungsweise stärker in deren Gremien vertreten zu sein. Die ÖVP-Frauensprecherin verwies abschließend auf eine Veranstaltung zum Thema Mentoring: Am Donnerstag, 10. März, findet im Messecenter Graz von 10 bis 17 Uhr die Frauen-Business-Mentoring-Messe 2005 - unter anderem mit Frauenministerin Maria Rauch-Kallat und Landeshauptmann Waltraud Klasnic - statt. Hier können Frauen Wissenswertes zum Thema Mentoring und über laufende Mentoring-Programme erfahren.

"Diese Bundesregierung handelt, während die SPÖ nur ankündigt, redet und jammert", so Scheucher-Pichler abschließend.
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