Würschl: Widrich soll Prozesskosten selbst bezahlen

SPÖ-Landesgeschäftsführer für lückenlose Aufklärung über die dubiosen Vorgänge im Zusammenhang mit dem Stadionbau

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik an der Kostenübernahme der Prozesskosten von Franz Widrich durch das Land Kärnten übt der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl. Es könne nicht akzeptiert werden und wäre ein Willkürakt gegen die Kärntner Steuerzahler, dass die Prozesslaune des Franz Widrich durch das Land Kärnten bezahlt werden soll. "Wenn Herr Widrich schon in Prozesslaune ist, dann soll er das finanziell privat begleichen. Das wird ihm aufgrund seines in den letzten Jahren angewachsenen Privatvermögens auch leicht möglich sein.", sagt Würschl.

Die dubiosen Vorgänge im Zusammenhang mit dem Stadionneubau bedürfen vielmehr einer lückenlosen Aufklärung, so der SP-Landesgeschäftsführer. "Warum unterschreibt Herr Widrich als einziges Mitglied der Jury nicht die Erklärung, vertrauliche Unterlagen nicht weitergegeben zu haben?", fragt sich Würschl.

Untersuchungsbehörden und Staatsanwaltschaft sind aufgefordert, eine engagierte und konsequente Untersuchungsarbeit zu leisten. "Die Strizzies sind in diesem Fall wohl mehr in Kärnten als in Wien zu suchen", erklärt Würschl abschließend.

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