Cartellverband zu Uni-Absolventenzahlen: "Mutiger Schritt der Studiengebühren wird nun belohnt"

ÖCV-Präsident Eitzinger appelliert an linke ÖH-Führung ihre Fundamentalopposition bei Uni-Weiterentwicklung endlich aufzugeben

Wien (OTS) - "Es war ein mutiger Schritt, den die Frau Bildungsministerin mit der Einführung von Studiengebühren gesetzt hat. Heute wissen wir, es war ein richtiger", kommentiert Johannes Eitzinger, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes, die nun vorliegenden Rekordzahlen von plus 7,3 Prozent bei den Studienabschlüssen im Vergleich zum Vorjahr. "Der ÖCV ist als größter Studenten- und Absolventenverband dieses Landes immer für das Motto 'Lernwillige für die Unis gewinnen' eingetreten. Das ist durch die Einführung sozialverträglicher Studiengebühren gelungen." Für den ÖCV-Präsidenten stellen die Zahlen aber auch einen Appell an die rot-grüne ÖH-Führung dar, endlich konstruktiv an der Weiterentwicklung der heimischen Universitäten mitzuwirken und ihre Fundamentalopposition einzustellen.

Eitzinger unterstreicht vor allem den Rückgang bei den Zahlen der sogenannten "Bummelstudenten". So hat sich der Anteil jener Studenten, die in einem ganzen Studienjahr keine einzige Prüfung ablegen seit Einführung der Studiengebühren von 39 auf 20 Prozent fast halbiert. Eitzinger zynisch in Richtung der rot-grünen ÖH-Vertretung, die über Jahre hinweg zahlreiche Demonstrationen gegen die Studiengebühren organisierte: "Durch ihre Realitätsverweigerung und ihren 'Demonstrierer-Stress' sind die linken Studentenvertreter jetzt wahrscheinlich die einzigen, die noch immer keine Zeit für Prüfungen gefunden haben." Eitzinger hofft aber, dass die vorliegenden Absolventen-Zahlen auch bei der ÖH-Führung Vernunft einkehren lassen und fasst für den Cartellverband zusammen: "Alle Maßnahmen die den Bildungsstandort Österreich aufwerten, für Kontinuität im Bildungssystem sorgen, die Studierenden zu mehr Leistung anspornen und letztlich damit unsere Universitäten international interessanter machen werden, auch wenn sie unpopulär erscheinen, vom Cartellverband unterstützt."

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