Weinzinger zu UN-Frauenkonferenz: Armut u. Arbeitslosigkeit steigen weltweit unvermindert

Rauch-Kallat soll mit gutem Beispiel voran gehen - EU-Präsidentschaft bietet Möglichkeit

OTS (OTS) - „Im Rahmen der UN-Weltfrauenkonferenz in New York wurde festgestellt, dass das vor zehn Jahren beschlossene Aktionsprogramm leider nicht umgesetzt wurde und auch Österreich ist nach wie vor säumig“, berichtet die Frauensprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger aus den USA.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des UN-Aktionsprogramms umfassen vor allem Armutsbekämpfung, die Frauenerwerbsquote und Beschäftigung sowie mangelnde Repräsentation von Frauen an politischer und wirtschaftlicher Macht. „Für Österreich gilt leider dasselbe: Das Armutsrisiko für Frauen als auch die Frauenarbeitslosigkeit sind angestiegen und die Beteiligung von Frauen in politischen Gremien ist mit einem Drittel im Vergleich zu Männern immer noch zu gering“, so Weinzinger.

Auf EU-Ebene wird seit der Pekinger Konferenz 1995 in einzelnen Schwerpunktbereichen gearbeitet, „jedoch nur im Schneckentempo“, wie Weinzinger kritisiert. Von der österreichischen Bundesregierung, allen voran Frauenministerin Rauch-Kallat, fordert Weinzinger einen merkbaren Einsatz für die Umsetzung des Aktionsprogrammes. „Die nahende EU-Präsidentschaft bietet Möglichkeiten für eine Schrittmacherfunktion. Insbesondere Initiativen zur Steigerung der Erwerbsarbeit sind dringend notwendig“, ergänzt Weinzinger.

„Rauch-Kallat sollte mit gutem Beispiel voran gehen und die drängendsten Probleme zumindest ansprechen, was ich bisher schmerzlich vermisse“, schließt Weinzinger ihren Kurzbericht aus den USA..

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