Vorschläge der "Zukunftskommission" überschneiden sich mit freiheitlichen Forderungen!

Schweitzer: "Freue mich über Konsens, freiheitliche Handschrift darf jedoch nicht im Schatten der Zukunftskommission stehen"

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf die Reformvorschläge der "Zukunftskommission" freute sich Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer, dass zwischen ÖVP und FPÖ offensichtlich in vielen Punkten Konsens bestehe. Er betonte jedoch gleichzeitig, dass einige im heutigen Kurier präsentierten Vorschläge von Günter Haider bereits vorige Woche im Rahmen der FP-Klubklausur gefordert wurden und dort auch dessen Zustimmung fanden.

Die einheitliche Lehrerausbildung auf universitärer Ebene etwa -einhergehend mit einer Studieneingangsphase - sei, so Schweitzer, eine klare Forderung der FPÖ. Der einzige Unterschied zum Vorschlag Haiders bestehe offensichtlich im Wortlaut. "Informationsphase" am Anfang des Studiums laufe aber wahrscheinlich auf dasselbe hinaus. "Wie auch immer diese Phase letztlich heißen wird. Uns ist wichtig, dass künftige Lehrer rechtzeitig darauf vorbereitet werden, was sie später an den Schulen erwarten wird. Es kann nicht sein, dass Studenten erst im zweiten Abschnitt erkennen, dass sie leider doch nicht für das Lehramt geeignet sind", so Schweitzer.

Auch jener Vorschlag, dass Schulen bzw. Schulpartner entscheiden sollen, welche Lehrer sie einstellen und weiterbeschäftigen decke sich mit den bereits geäußerten freiheitlichen Ansätzen. Die FPÖ wolle hierfür "Schulmanager" mit mehr Kompetenzen versehen. In diesem Zusammenhang sollen sich die Schulmanager gegebenenfalls auch von wenig motivierten Lehrern bzw. solchen, die nicht am Ziel einer erfolgreichen Schulbilanz interessiert sind, trennen dürfen.

Die SP-Gesamtschule lehne die FPÖ ebenfalls ab, so Schweitzer. Diese halte jedoch an den Überlegungen einer gemeinsamen Schule der 6 - 15 Jährigen mit innerer Differenzierung fest. Man müsse das Kärntner Modell erproben und dessen Ergebnisse abwarten. Ebenso sei es wichtig, die Meinung der Expertenrunde zu berücksichtigen, die sich mit den Fragen der Schulorganisation auseinandersetzen werde, betonte Schweitzer abschließend.

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