LKH: AK und ÖGB fordern Ende der Verunsicherung

Kärnten (OTS) - Ein Ende der Verunsicherung der Bevölkerung und der Beschäftigten in den Landesspitälern fordern Arbeiterkammer und ÖGB. "Die Debatte über eine Strukturreform darf nicht das Vertrauen in die medizinische Versorgung erschüttern und Arbeitsplatzangst bei den Bediensteten verbreiten", betont AK-Präsident Günther Goach und kündigt gemeinsam mit ÖGB-Chef Adam Unterrieder Unterstützung für den Betriebsrat an.

Der Standard der Gesundheitsversorgung in Kärnten sei vorbildlich, die medizinischen und pflegerischen Leistungen der Beschäftigten hervorragend. "Beides darf nicht durch eine demotivierende Debatte beeinträchtigt werden", fordert Goach.

An die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung richtet er den Appell, nicht über Leistungskürzungen und Einsparungen, sondern über einen bedarfsgerechten und finanziell abgesicherten Ausbau der Gesundheitsversorgung in den Spitälern nachzudenken. Goach: "Niemand will britische Zustände im Gesundheitswesen, wo der Spargedanke Vorrang vor Menschenleben hat und nicht die Gesundheit, sondern das Budget das höchste Gut ist!"

AK und ÖGB teilen daher die Sorge des Betriebsrates um die Aufrechterhaltung der Arbeitsplätze und der hochwertigen medizinischen Versorgung am LKH Klagenfurt. Gleichzeitig erheben Goach und Unterrieder die Forderung, die Diskussion über mögliche Veränderungen nur mit sachlichen Argumenten und offenen Karten zu führen. "Das Vertrauen der Menschen in die Landesspitäler und deren ausgezeichnetes Image darf nicht durch unqualifizierte Äußerungen erschüttert werden", betont Goach.

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