Suppan zu BV Prokop: Vollmundige Ankündigungen sind zu wenig

ÖVP Ottakring beschließt Sieben-Punkte-Programm für Ottakrings Wirtschaft

Wien (OTS) - "Vollmundige Ankündigungen sind zu wenig, es wäre nun endlich an der Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und der Bevölkerung, sowie den Wirtschaftstreibenden Ottakrings mitzuteilen, welche Unternehmen im Bezirk konkret von den Aufträgen der Bezirksvorstehung Ottakring profitieren werden", so ÖVP-Bezirksrat und Wirtschaftsbund Obmann in Ottakring Mag. Werner Suppan heute, Freitag. Eine Anfrage der ÖVP über das Volumen der Aufträge des Bezirkes an Ottakringer Unternehmen blieb gestern, Donnerstag, in der Bezirksvertretungssitzung von der SPÖ Mehrheit unbeantwortet.

In einem in der letzten Ausgabe des Bezirksjournals erschienenen Artikel hat Bezirksvorsteher Franz Prokop Investitionen im Rahmen des Bezirksbudgets als besondere Wirtschaftsankurbelung dargestellt. Schon damals habe Prokop keine konkreten Unternehmen genannt. Daher sei es aus Sicht der ÖVP Ottakring nun "höchste Zeit für Prokop, Nägel mit Köpfen zu machen und die Namen der Unternehmen zu nennen. Man darf gespannt sein, ob überhaupt ein Ottakringer Unternehmen durch die Auftragsvergabe profitieren wird", so Suppan weiter. Schließlich sei es kein Geheimnis, dass der überwiegende Teil der Vergabe des Bezirksbudgets durch die zentralen Magistratsabteilungen erfolge und dabei in der Regel Unternehmen aus Ottakring nur in geringem Maße betraut werden.

Im Gegensatz zur SPÖ, wolle sich die ÖVP Ottakring nicht mit leeren Worten begnügen, sondern ergreife die Initiative, so der ÖVP-Bezirksrat weiter. "Aus diesem Grunde hat die ÖVP ein Sieben-Punkte-Programm mit den Schwerpunkten Betriebsansiedelung, Verkehrsinfrastruktur, Initiativenförderung und Know-how-Pool ausgearbeitet, das am Bezirksparteitag einstimmig beschlossen wurde", betonte Suppan. Es sei zu wenig, den Bezirk durch die Beamten ordentlich verwalten zu lassen. "Für einen starken Wirtschaftsstandort Ottakring, und damit die Sicherung der Arbeitsplätze im Bezirk, bedarf es eines stärkeren Einsatzes der im Rathaus regierenden roten Mehrheit", schloss Suppan.

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