VP-Kohl: Domenig-Haus in Favoriten soll unter Denkmalschutz gestellt werden

Neunutzung als Bezirksmuseum oder Bibliothek sinnvoll

Wien (VP-Klub) - Der von Architekt Günther Domenig für die damalige Zentralsparkasse geplante Bau wurde 1979 fertiggestellt und liegt jetzt, nachdem die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) letzten Sommer ausgezogen ist, brach. Die weitere Nutzung ist nach wie vor ungeklärt. "Das Domenig-Haus in der Favoritenstraße zählt nach Meinung von Fachleuten zu den architektonisch wertvollsten Gebäuden Wiens und ist so etwas wie ein Wahrzeichen der oberen Favoritenstraße. Wir glauben, dass dieses Gebäude unbedingt unter Denkmalschutz gestellt werden sollte", so der Klubobmann der ÖVP Favoriten Thomas Kohl.

Der Stahlbetonbau mit seiner selbsttragenden Wellenfassade aus Nirosta-Platten stellt sich als Blickfang in der zentralen Fußgängerzone des Bezirks dar. Für den renommierten Architekturkritiker Friedrich Achleitner ist die "Z" in Favoriten "zweifellos der bedeutendste Bau der ’Grazer Schule‘" sowie ein "Schlüsselbau" der österreichischen Architektur der Gegenwart. "So wie man in Wien bemüht sein sollte, sich um den Schutz von Bauten aus vergangenen Jahrhunderten zu kümmern, sollte man dies auch bei wertvollen Bauten der Gegenwart tun. Dass eine Unterschutzstellung daher angebracht wäre, steht für die ÖVP Wien außer Frage", so Kohl.

Nutzungsvorschläge der ÖVP Favoriten

Aus der Sicht Kohls bieten sich für den Bezirk mehrere Nutzungsmöglichkeiten an. Kohl: "Zum einen die Schaffung einer öffentlichen Bücherei: Die zentrale Lage in der Fußgängerzone und die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel würde wesentlich zur Frequenz beitragen. Außerdem hat Vizebürgermeisterin Grete Laska kürzlich die Errichtung einer städtischen Bücherei im Zentrum Favoritens als ganz oben auf der Prioritätenliste angekündigt."

"Aber auch die Variante, das Bezirksmuseum Favoriten im Domenig-Haus unterzubringen, halten wir für sinnvoll. Das Bezirksmuseum Favoriten verfügt trotz einer umfangreichen Sammlung über keine eigenen Räumlichkeiten. Das architektonische Ambiente des Domenig-Hauses wäre doch eine wirklich gute Lösung dafür", so Kohl.

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