FSG-Jugend: 47.000 Namen und Gesichter!

Regierung verweigert der Jugend Zukunftschancen

Wien (FSG) - Im Februar 2005 waren fast 47.000 junge Menschen in Österreich ohne Jobs oder Lehrstellen. Vor allem bei den 20- bis 24-jährigen ist die Arbeitslosigkeit gestiegen, nämlich um 5,7 Prozent gegenüber Februar 2004. Und auch die Zahl der Lehrstellensuchenden ist im Februar auf 4.580 gestiegen. Dem stehen 2.583 offene Lehrstellen gegenüber. "Die ewigen Versprechen von Arbeitsminister Bartenstein, dass jeder Jugendliche eine Lehrstelle bekommt, sind nichts als heiße Luft", sagt die FSG-Jugend.++++

Alles andere ist Schwarz-Blau wichtiger als Arbeitsplätze!

"Die Zahlen belegen, dass der Regierung offenbar alles andere wichtiger ist, als die echte Bekämpfung der Arbeitslosigkeit", kritisiert die FSG Jugend. "Steuergeschenke an Unternehmen, Verscherbelung von Staatseigentum, Vernachlässigung des Umweltschutzes zugunsten von Sportprojekten, Schaffung eines regierungsfreundlichen ÖH-Wahlrechts, Versäumnisse in der Bildungspolitik mit dem beschämenden PISA-Ergebnis als Folge - das sind die Prioritäten der schwarz-blauen Bundesregierung."

Jugendarbeitslosigkeit vor allem Mädchen-Problem

Die FSG-Jugend kritisiert außerdem, dass die Jugendarbeitslosigkeit immer noch strukturell ein Mädchen-Problem ist. Rund zwei Drittel der Lehrstellensuchenden sind Mädchen, tatsächlich ist aber nur ein Drittel aller Lehrstellen für Mädchen zugänglich. Das liegt einerseits an den Unternehmen, andererseits natürlich auch an der Bundesregierung. "Denn die Maßnahmen, die die Regierung für Mädchen und Frauen am Arbeitsmarkt setzt, muss man mit der Lupe suchen", sagt die FSG-Jugend.

Lehrstellen schaffen, Auffangnetz dichter knüpfen!

"Die heiße Luft, die die Regierung bei diversen Jubelreden verbreitet, macht das Klima für Jugendliche am Arbeitsmarkt auch nicht wärmer," sagt die FSG-Jugend. "Wir verlangen sofort Maßnahmen, die Jobs schaffen. Wir verlangen, dass die Maschen im Auffangnetz für Jugendliche, die keine Lehrstellen finden, dichter geknüpft werden. Die Jugendlichen im Land haben es nicht verdient, chancenlos dazu stehen und in eine unsichere Zukunft zu blicken!"

FSG, 3. März
2005
Nr. 8

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