WOLFMAYR: ÜBERGREIFENDE ARCHITEKTURPOLITIK ZUR SICHERUNG DER LEBENSQUALITÄT

Wien (ÖVP-PK) - Der vorliegende Bericht der Enquete-Kommission zum Thema "Architekturpolitik und Baukultur in Österreich" gibt Zeugnis darüber, dass wir uns darin einig sind, verbesserte Rahmenbedingungen für zeitgenössische Baukultur zu schaffen und einer Meinung sind, dass es eine übergreifende Architekturpolitik zur Sicherung der Lebensqualität in Österreich geben soll. In der großen parlamentarischen Enquete im Frühjahr des Vorjahres wurde aber auch deutlich, wie vielfältig die Wünsche und Bedürfnisse einzelner Interessensvertretungen aber auch der Länder, Gemeinden, Kammern, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sind, erklärte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Mittwoch, anlässlich der Behandlung des Berichtes im Plenum des Nationalrats. ****

"Es wird nicht einfach sein, allen gerecht zu werden. Umso wichtiger ist der engagierte Ansatz und die durch den Bericht erweiterte Möglichkeit für Information der Öffentlichkeit, aber auch die Chance auf Verbesserung und Veränderung von Rahmenbedingungen, die sich nun eröffnet", sagte Wolfmayr und dankte den InitiatorInnen der Plattform für Architektur und Baukultur , ganzheitlich und ressortübergreifend ein politisches Bekenntnis zur Schaffung einer lebenswerten Umwelt für zukünftige Generationen zu erlangen.

Wolfmayr wünscht sich eine "ökosoziale Architektur". "Dieses Wort scheint mir die meisten Wünsche und sinnvollen Bestrebungen zu beinhalten." Bundesländer wie Vorarlberg oder die Steiermark hätten gezeigt, wie man auf dem Sektor Hervorragendes leisten kann, sagte Wolfmayr und nannte als steirische Beispiele das Architektur-Laboratorium, das eine internationale Ausstellung vorbereitet, die Ortsbild-Information, den Bauherren-Begleiter und den Gestaltungsbeirat, den Digitalen Architektur-Vermittler und die Geramb-Rosen-Verleihung, das Jahrbuch der Architektur mit dem Landesarchitekturpreis und die für KünstlerInnen wichtige Initiative Kunst am Bau.

"Ich bin froh, dass wir über alle Fraktionen hinweg miteinander diesen mutigen Schritt zu einer Enquete, diesem Bericht und einem Dialog zwischen Politik und Betroffenen getan haben", betonte Wolfmayr. "Ich bin überzeugt, dass wir durch dieses gemeinsame Bekenntnis zu moderner Architekturpolitik und Baukultur eine neue und wichtige Richtung innerhalb der Kreativwirtschaft eingeschlagen haben."
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