Mariahilfer Platzl: Suche nach neuen Ideen

BV.in Renate Kaufmann startet gemeinsam mit der Stadt Wien ein breites Beteiligungsverfahren

Wien (SPW-K) - Nach vier Jahren lief die Bauoption der Porr AG für das Projekt "Turm und Riegel" des Architekten-Teams Coop Himmelb(l)au am Mariahilfer Platzl aus. Die Baufirma fand keine Investoren für das elf Millionen Euro teure Vorhaben. "Das Portal zur inneren Mariahilfer Straße soll nun rasch attraktiver werden", bekräftigt Renate Kaufmann, Mariahilfer Bezirksvorsteherin. "In welcher Form dies passieren soll, wird ein Gremium entscheiden. Anrainerinnen und Anrainer sind eingeladen, mit zu arbeiten. Interessenten können sich in der Bezirksvorstehung Mariahilf melden". Mitte April findet die erste Sitzung statt.

In diesem Verfahren werden AnrainerInnen, Geschäftsleute, Interessensvertretungen, die Bezirksvertretung von Neubau und Mariahilf und die Fachdienststellen der Stadt Wien eingebunden. Es wird von der MA 21A (Stadtteilplanung und Flächennutzung Innen-West) durchgeführt.

In fünf bis sieben Sitzungen soll eine überschaubare Gruppe von 20 Personen über Gestaltungsmöglichkeiten diskutieren. "Die unterschiedlichsten Vorschläge wurden mir bereits für den 3.300 Quadratmeter großen Platz unterbreitet. Vom Erholungsraum zur künstlerischen Gestaltung bis hin zu einem Markt landen viele Ideen auf meinem Schreibtisch," erklärt Renate Kaufmann.

Nach der letzten Sitzung definiert im Herbst das Gremium ihr Ziel für das "Mariahilfer Platzl". Je nach Projekt werden die Modalitäten der Ausschreibung und der Finanzierung festgelegt. "Wenn alles glatt läuft, kann bereits im nächsten Jahr mit der Umgestaltung des Entree vom Gürtel in den beliebtesten Einkaufsboulevard Österreichs begonnen werden," hofft Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.
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