Strache für Erhalt des Votiv-Kino

~ Statt einheitliche jugendschutzgerechte Vorgaben für Kinos zu erlassen, raubt man einem kleinen Stadtkino seine Existenz. ~

Wien (OTS) - Statt gute Konzepte von Kinos im städtische Bereich als Alternative zu den mittlerweile 10 Megakinokomplexen zu fördern, wird unter dem Vorwand des Jugendschutzes das Votivkino mit Sperre bedroht, so heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. ****

Argumentiert wird mit der gefährdenden Reizüberflutung von Kleinstkindern, die tagtäglich der Reizüberflutung im Alltag ausgesetzt sind. Während heute jede Mutter mit ihrem Säugling in ein Kino Einlaß findet, obwohl dort weder durch die Beleuchtung, durch die Auswahl der Filme noch durch Lärmpegelreduktion auf die besondere Situation eingegangen wird, scheint man im konkreten Fall ein Exempel statuieren zu wollen.

Das es sich bei dem Vorwand des Jugendschutzes nur um Scheinargumente handeln kann, zeigte auch die Forderung des SPÖ Gemeinderates Heinz Vettermann, Vorsitzender des Jugendausschusses, nur mehr Filme ohne Altersbeschränkung zuzulassen. Offensichtlich kann dadurch der Reizüberflutung entgegengetreten werden. Was er allerdings vergaß, das Konzept des Votivkinos berücksichtigt die besondere Situation durch das Austrahlen besonders geeigneter Filme.

Strache abschließend: Laska wird aufgefordert, einheitliche jugendschutzgerechte Vorgaben für Kinos zu erlassen und das Votivkino mit seinem besonderen Nischenkonzept zu retten, damit es sich nicht nahtlos in die Reihe der in den letzten Jahren traurigerweise zugesperrten innerstädtischen Kinos wie Imperial, Flotten, Erika, Gloria Kolosseum, Elite, und Edison einreiht.

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