AMS erreichte 2004 Rekordwert bei Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden-

Beschäftigungsaufnahmen von Jobsuchenden seit 1990 beinahe verdoppelt - 475. 000 Jobsuchende fanden 2004 einen Arbeitsplatz, 90 Prozent davon bereits innerhalb von sechs Monaten

(Wien, OTS) - Bei der Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden in
den Arbeitsmarkt wurde in Österreich im Jahr 2004 ein Rekordwert erreicht. Die Zahl der mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice (AMS) erfolgten Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden konnte seit
1990 von 331.000 auf 475.000 im Vorjahr um 43 Prozent gesteigert werden. Gegenüber 2003 nahm die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen im Vorjahr um rund 12.800 oder 2,8 Prozent zu. Parallel zum deutlichen Anstieg der Beschäftigungsaufnahmen stieg die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen von 556.000 im Jahr 1990 auf
rund 800.000 im Vorjahr. "Die deutliche Steigerung der Beschäftigungsaufnahmen ist auf die intensivere Kundenbetreuung
und die raschere Vermittlung in den durch die Neuorganisation der AMS-Geschäftsstellen geschaffenen Servicezonen zurückzuführen", betont Herbert Böhm, Vorstand des Arbeitsmarktservice.

Rund 90 Prozent der 475.000 ehemals Arbeitsuchenden haben im
Vorjahr ihren Arbeitsplatz mit Unterstützung des AMS bereits innerhalb von sechs Monaten gefunden. Im Durchschnitt dauerte die Jobsuche 83 Tage. Rund 6.100 Personen, die eine neue
Beschäftigung aufgenommen haben, waren bereits länger als ein
Jahr auf Jobsuche und damit langzeitarbeitslos. Den höchsten
Anteil an der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen im Vorjahr
hatte Wien (44 %), gefolgt von Niederösterreich (19 %) und der Steiermark (16 %). Die meisten Beschäftigungsaufnahmen erfolgten
im Dienstleistungssektor (179.300 oder 38 %), gefolgt vom Saisonbereich (172.400 oder 36 %) und dem Produktionsbereich (123.300 oder 26 %). Zusätzlich zu den rund 475.300 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit haben im Vorjahr auch fast 13.000 Lehrstellensuchende und rund 29.900 Personen,
die noch in Schulung waren, einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

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