Grüne wollen Weiterführung der Volksschule Leopoldsgasse

Entscheidung von Stadträtin Laska nicht nachvollziehbar

Wien (OTS) - Der Konflikt zwischen Stadt Wien und dem Elternverein der Volksschule Leopoldsgasse eskaliert. Stadtschulrat und Stadträtin Laska haben untersagt, dass eine Einschreibung für die 1. Klasse im Schuljahr 2005/06 stattfindet, obwohl die Eltern von 33 künftigen SchülerInnen ihre Kinder in die Leopoldsgasse einschreiben wollten. Susanne Jerusalem, Gemeinderätin und Bildungssprecherin der Wiener Grünen stellt fest: "Das Argument der Stadt, es gäbe zu wenig Kinder, ist nachweislich falsch"

Angeblich will die SPÖ die ganztägige Schule in ihrer pädagogisch sinnvollsten Form, also der Verschränkung von Unterricht und Bildung. Wenn das der Fall sei, müsse man aber auch den dafür notwendigen Platz schaffen, so Jerusalem. Schulen wie die Leopoldsgasse sollten als Chance für eine neue Raumplanung genutzt werden. Wenn heuer etwa nur eine Klasse eröffnet werde, könnte man Raum für Freizeitaktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten der Kinder schaffen. Jerusalem ist überzeugt, dass es unsinnig sei, Klassen von anderen Schulen im 2. Bezirk bis zum Limit mit Kindern aufzufüllen. Es stelle sich die Frage, so Jerusalem, wie man in Anbetracht der Kürzungen, der Überfüllung und der Raumnot, Qualität herstellen wolle: "Die SPÖ verfügt über begnadete Sonntagsredner, die Umsetzung scheitert dann"

Bildungssprecherin Susanne Jerusalem fordert daher Stadträtin Laska auf, die Einschreibungen zuzulassen. Gerade die Volksschule soll so nahe wie möglich beim Wohnort liegen, so Jerusalem: "Lange Schulwege für Erstklassler sollen vermieden werden".

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