Cerwenka: Striktes NEIN zum ÖVP-Vorstoß zur Einführung von Schulgeld

Sozialpolitische Zerschlagung unseres Bildungswesens muss verhindert werden

St. Pölten, (SPI) - "Der neuerliche Vorstoß der ÖVP, nunmehr in Person von VP-Wirtschaftskammerboss Christoph Leitl, die Einführung von allgemeinen Schulgeld in Betracht zu ziehen, muss strikt zurückgewiesen werden. Die ständigen Versuche der ÖVP, den freien Zugang zu Bildung zu erschweren und vor allem durch Schulgeld eine sozialpolitische Zerschlagung unseres Bildungswesen zu betreiben, zeigen einmal mehr wie wichtig es ist, die Schulgeldfreiheit und die Schule als öffentlichen Auftrag in der Verfassung abzusichern", so der Bildungssprecher der SPNÖ, LAbg. Helmut Cerwenka, in einer Reaktion auf die Aussagen von VP-Leitl.****

"Die Sozialdemokraten stehen für freien Bildungszugang und sind gegen die Einführung zusätzlicher finanzieller Belastungen für Eltern, SchülerInnen oder StudentInnen. Der Weg der ÖVP - nur mehr wer es sich leisten kann, soll gute Bildung erhalten - wird aber offensichtlich von der Bundesregierung konsequent fortgesetzt. Trotz vieler anfänglicher Dementis wurden schlussendlich doch die unsozialen und die Familien und Studenten belastenden Studiengebühren eingeführt. Nun planen ÖVP und FPÖ den nächsten Schritt: Schulgeld für alle Pflichtschulen und Höheren Schulen! Hierzu gibt es seitens der SPÖ, wie auch zu den Studiengebühren, nur ein klares NEIN", so Cerwenka.
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