VP-Korosec: Neuer KAV Chef muss seine Vorhaben auch realisieren

Spitalskonzept ist wichtig, noch wichtiger ist aber die Umsetzung

Wien (Vp-Klub) - "Grundsätzlich ist gegen die Vorschläge des neuen KAV Chefs Wilhelm Marhold zur Umstrukturierung im KAV ja nichts einzuwenden, vorausgesetzt er beginnt auch umgehend mit der Realisierung", betont die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, anlässlich des offiziellen Arbeitsbeginns des designierten Generaldirektors des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

Das präsentierte Spitalskonzept sei ein richtiger Schritt, wenngleich bis jetzt nicht einmal ein Standort für ein Spital in Floridsdorf ausgesucht wurde. "Seit Jahrzehnten hat die SPÖ-Stadtregierung die Gesundheitsversorgung des Nordens von Wien verschlafen und auf lang angekündigte Verbesserungsmaßnahmen warten wir bis heute", kritisiert Korosec die SP-Gesundheitsstadträtin Renate Brauner. "Im Ankündigen ist die Stadtregierung ja weltmeisterlich, bei der Realisierung fehlt es dann aber. Es bleibt zu hoffen, dass der neuen Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes da etwas Schwung hineinbringt. Letztendlich wird er aber an seinen Taten zu messen sein."

Wiener Gesundheitsplan als Grundlage für die Gesundheitsversorgung

"Unerlässlich ist ein umfassender Wiener Gesundheitsplan, durch den man einerseits mittelfristige Veränderungen im Gesundheitsbereich sehen kann und andererseits den Spitalsbereich mit dem niedergelassenen Bereich verknüpfen kann, inklusive der immens wichtigen Gesundheitsvorsorge", fordert Korosec diesbezügliche Taten der zuständigen, aber säumigen SP-Gesundheitsstadträtin.

Dringender Reformbedarf im KAV speziell in der Finanzierung

"Auch die Finanzierung des KAV ist bis jetzt noch nicht geklärt", formuliert Korosec eine Forderung an den neuen Generaldirektor des KAV. "Marhold muss ehest möglich eine Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Wien für die Jahre 2006 bis 2010 abschließen, denn eine Folgevereinbarung ist mittlerweile ein Jahr überfällig. Auch die bisher leider üblich gewordene Finanzierung der laufenden Kosten aus allgemeinen Rücklagen und Investitionsdotationen muss endlich wirtschaftlich richtig gelöst werden", so die VP-Gesundheitssprecherin.

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