Wissen macht stark - Mehr Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen

7.4.2005, Museumsquartier - Eine Informationsveranstaltung am der Österreichischen Gesellschaft für Supportive Krebstherapie

Wien (OTS) - Brustkrebs ist mit rund 4.400 Neuerkrankungen pro
Jahr in Österreich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Trotz guter Heilungschancen fühlen sich - völlig verständlich - die meisten Patientinnen im Umgang mit einer lebensbedrohlichen Krankheit überfordert.

Je früher ein möglicher Tumor erkannt wird, desto eher kann die Brust erhalten und die Krankheit geheilt werden. Bessere Früherkennung hat in den letzten Jahren zu mehr entdeckten Erkrankungen geführt, die Mortalitätsrate blieb jedoch konstant. Für Brustkrebspatientinnen ist die qualitative Lebensverbesserung, gleich welches Stadium der Krankheit sie durchlaufen, enorm wichtig. Daher sind Aufklärung und Beratung ein wesentlicher Bestandteil jeder Therapie.

Verständnis und Beratung - und zwar konkret!

In schwieriger Situation an sich selbst zu denken ist für viele Frauen, die ihr Leben lang für andere Menschen Verantwortung übernommen haben, ungewohnt. Viele Patientinnen fühlen sich in erster Linie ihren Familien und ihrem privaten Umfeld verpflichtet. Gerade da sind Beratung und Aufklärung sinnvoll: Denn die ganz persönliche Lebensqualität setzt sich u. a. aus den Faktoren

  • bestmögliche medizinische Versorgung & Information
  • Aufrechterhalten der wichtigsten Alltagsstrukturen
  • Konkrete Unterstützung bei Rechtsfragen und neu auftretenden Problemen im täglichen Leben zusammen

Die Medizin und ihre Methoden sind die eine wichtige Säule im Umgang mit Krebs.

Die andere besteht in Betreuung und Aufklärung sowie Unterstützung bei Entscheidungen im Alltag. "Information und Beratung über lebensverbessernde Maßnahmen sind hier ganz besonders wichtig" sagt Prof. Martin Pecherstorfer. "Denn wenn man Patientinnen individuelle Therapiemöglichkeiten aufzeigt, können sie Unterstützung gut annehmen und besser selbstbestimmt handeln."

Die Österreichische Gesellschaft für Supportive Krebstherapie wurde gegründet um Informationen zur unterstützenden Therapie bei Krebserkrankungen zu geben: Für Patienten, Angehörige, Ärzte und all jene, die Krebspatienten betreuen.

Ziel der 2. Patientenveranstaltung ist die umfassende Aufklärung zu den Themen

  • unterstützende Maßnahmen für Brustkrebs-Patientinnen
  • berufsbezogene Tipps während und nach einer Krebstherapie
  • Verbesserung der individuellen Lebensqualität im Alltag

Die Referenten:

Univ. Prof. Dr. Martin Pecherstorfer, 1. Medizinische Abteilung mit Onkologie des Wilhelminenspitals Wien, Präsident der Gesellschaft für supportive Krebstherapie

"Mehr Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen"

Prim.Univ. Prof. Johannes G. Meran, Leitung Interne, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien

"Alle sprechen über Lebensqualität - was ist das?"

Annemarie Presnik, Wiener Krebshilfe

"Wissen macht stark: Krebs und Beruf"

DGKS Evelyn Kröll steht für pflegerische Fragen von Brustkrebspatientinnen zur Verfügung.

Wann: 07.04.2005, Beginn: 18.00 Ende: ca. 20.30 Uhr Wo: Museumsquartier, Haupteingang, 1. Stock, Museumsplatz 1/5, 1070 Wien

Anmeldung aus Platzgründen erbeten unter:

Tel.: 0676-40 22 802, Di, Mi, Do 9:00-12:00 Uhr Die Teilnahme ist unentgeltlich.

Rückfragen & Kontakt:

Fischill PR
Kochgasse 4, 1080 Wien
Tel. 01/408 68 24-13, Fax. 01/408 68 24-14
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